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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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judw,'gs-Arde». Luft.

mühungen gemacht, und wenn sie auch keine Werke zurWell brachte, die ihr den Dank der Scheidckünstlcr sichernkonnten, so weckte sie doch den Geist der eigne» Beobachtungund Erfahrung. Knicliu Geschichte der Chemie.Göttingeu 1797. i. Bd- S. 6oi.

Ludwigs-Orden wurde 169; von Ludwig demVierzehn-tcn gestiftet, und war ursprünglich blos zum Preis derTapferkeit bestimmt. Im Jahr 1719 erhielt er seine ocdent-liche Einrichtung und ward auf 26 Groskreutze, 64 Kom-menthure und eine unbestimmte Anzahl Ritter festgesetzt.Der Werth des Ludwigskreutzcs war nicht blos idealisch;denn während es seine» Besitzer als einen Mann von vorzüg-licherem Muthe, Entschlossenheit rc. bezeichnete, waren auchgewisse Einkünfte damit verbunden; die ältesten Ritter er-hielten Jahrgehalte von 200 biS zu 600a Livres. HoyecGesch. der Kriegskunst. Göttingen. 1799. H- B.G- 201.

Luft ist die unsichtbare, durchsichtige, elastische, flüssige Ma.tcrie, welche die Erde von allen Seiten umgicbl.

Schon Basilius Valentinus, ein angeblicher Be-nedictincc Mönch zu Anfange des 17«,, Jahrhunderts hieltdie Luft zum Leben aller Thiere, auch der Fische, für unent-behrlich und leitete von ihr ihre natürliche Wärme ab. Gme-lin Gesch. d. Chemie. Götting. 1797. I. Th.S.i)'.Die Schwere der Lust wurde zufälliger Weise entdeckt. EinGärtner zu Florenz hatte eine über r8 florentinische Ellenlange Wafferpumpe gemacht, in welcher er das Wasser nichthöher, als r8 Ellen hoch bringen konnte, obgleich noch überdem Wasser ein luftleerer Raum war; er fragte daher denGaliläus (ss 1642) um Rath, und da dieser an der Pumpekeinen Fehler fand; so schloß er aus den Gesetzen des wage-rechten Standes der Flüssigkeiten, daß die Luft schwer seynund so stark drücke» müßte, als daS Wasser, welches 18Florentinische Ellen hoch steht, daß also die Erde ringsherum

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