Luft.
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von der Luft so viel gedrückt werde, als wenn sie 18 Ellendoch mit Wasser umgeben wäre. Universal,Lexicon. III.p. 495. 496. 497. Hieraus fand er auch, daß eine hehleKugel schwerer wurde, wenn man mehr Luft hineinpreßte,welchen Versuch er i6;8 bekanntmachte. Gehlers phyf.Wörterb. lll. pn§. 2z. Evangelista Toricebli(^1647) »ahm ebenfalls mit dem Galiläus an, daßdie Schwere der Luft Ursache daran sey, daß das Wasser injener Pumpe nicht höher als i8 Florcntinische Ellen oder Z2Fuß hoch steigen konnte und schloß daraus, daß dann dieHöhe der Quecksilbersäule in einer verschlossenen gläsernenRöhre im umgekehrten Verhältniß der Schwere mit demWasser stehen, mithin also die Quecksilbersäule den r4re»Theil von Z2 Fuß, d. i. 27 bis 28 Zoll hoch seyn müsse.Die Versuche bestätigten dieses und die Schwere der Luftwurde dadurch außer Zweifel gesetzt. Nachrichten vondem Leben und den Erfindungen berühmterMathematiker. 1788. I- Th. S. 264. Toricellivermuthete schon, daß der Druck der Luft das Steigen derflüssigen Materien in Röhren, die oben einen verschlossenenluftleeren Raum haben, verursache, und Blasius Pas-cal (geb. zu Clermont in Auvergne 162z) setzte dieses imJahre 1646 durch Versuche außer Zweifel. Im Jahr 1647gab DeScactes dem Pascal den Rath, erst in einemLhale, dann in der Mitte eines Berges und endlich auf demGipfel des Berges mit dem Barometer Versuche zu machen,um dadurch die Verschiedenheit der Schwere der Luft zu ent-decken, - ckre TlToncke ckc p. i88>-
und 1648 ließ Pascal diesen Versuch durch den Perrterausführen, wodurch man erfuhr, daß die Schwere der Luftin eben dem Verhältnisse abnahm, als man auf dem Bergehöher stieg. Bayle hist. kcit. Wörterb. Leipz. AuSg.III. S. 617. 6l8- Um 1670 wußte Franziskus Ter-tius de Lana schon, daß die Luft 640 mal leichter sey,als das Wasser (s. Luftschiffkunst). Marlotte er-fand um 1676 das Gesetz, daß die aufliegende Schwere im
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