! Luftpumpe-
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gcbenen Einrichtung so abgeändert halte, daß die Anstalt zurComprcssion wegfiel, und dagegen die Luft unter der Glockesowohl beym Auf - als beym Nicrcrwinden des Stempelsverdünn tward. S-die ausführliche BeschreibungdicserDecbesferung inGchlerS physicalisehemWörter buche. Suppl. V. B. S. 5yo. Herr S.I. W. Reiser, Vorsteher einer Erziehungsanstalt inMühlhaufen, hak, wie er angicbe, (Nachricht voneinigen neuen Vorrichtungen bey physika«lischcn Erperimc nten, besonders von einerbessern Luftpumpe, als die bisherigen. Basel»790. 8.) die C ulh bert so n sch c Luftpumpe zu ver-bessern und zugleich wohlfeiler einzurichten gesucht. ImGanzen ist aber wenig von CuthbcrtfonS Anordnungbeybehalten;, dte Luftpumpe ist eine doppelte, es sind auchdie in die Ocssiuingeli einfallenden Stangen nebst dem Kegelim Kolben weggelassen, und an deren statt sowohl im Bo-den, a!S in den Kolben, Kegelventile angebracht. DieStempel passen äußerst genau auf den Boden der Stiefel,und lassen keinen Raum, wie bey Cuthbertson (außereinem kleinen leeren Ringe, den die ^ Linie überstehendenLeder an der untern Platte des Stempels veranlassen, deraber kaum ^ Linie breit ist). Auch sind die Stiefel nicht ge-schlossen, sondern die Kolben tragen beym Aufwinden dasganze Gewicht der Atmosphäre, wovon aber Herr Reiserglaubt, es betrage nicht so viel als bey Cuthberrsom dasReiben der Kolbenstange in den Lederbüchfin, das Hinunter-stoßen sey desto leichter, und wenn die Pumpe doppelt sey,so ersetze ein Stempel dem andern diesen Aufwand an Kraft.S. die ausführt. Beschr. in Gehler physikal.Wörkech. Suppl. V. B. S. 594 folg.
Herr Wrcde hat eine ander», neue Einrichtung der Luft-pumpe erfunden, indem er statt des Hahns oder Ventils eineRobrwalze, d. i. eine metallene Scheibe angebracht hat,welche in ihrem Innern zwey ovale Gruben hat, die durchrinen halbjirkelföriiiigcn Kanal mit einander verbunden sind.
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