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Luftpumpe.
währte. Seine Bemühungen gelangen ihm, er erfand eineLuftpumpe, die um die Hälfte wohlfeiler ist. Herr Lich-tcnbcrg beschuldigte sie einiger Unvollkoinmcnhcilcn, wo-gegen sich Herr Haas verrhcidigct. Beschreibungund Geschichte der neuesten Instrumente undKunstwerke von I. G. Gcißlcr. yicr Th. S. lyifeig. Der Gedanke, daß weder Hähne noch Ventile diebisher gehofft« Wirkung leisteten, brachte den MechanikerJohann Cuthbertson in Amsterdam auf die Er»findung einer Luftpumpe, wo stall der Veniilc und Hähne,vermöge der innern Einrichtung der Maschine , Stöpsel indie Ocffnungen einfallen und wieder aufgehoben werden. Erbrachte in dem Innern der Kolbenstange eine metallene Stangean, deren Ende beym Herabgehe» dcS Stempels die Oeff-uung, welche mit dem Rccipicnkcn in Verbindung steht, ver-schließt und sie beym Aufziehen des Stempels wieder öffnet.Diese Luftpumpe, deren Beschreibung 1787 herauskam, ver-einiget die Vortheile der Hahne und Ventile in sich, ohne diemit beyde» verbundenen Unvollkominciiheilen zu haben; zu-gleich hat Cnthbertson die gewöhnlichen Proben, wor-an man den Grad der Verdünnung der Lust erkennen kann,sehr verbessert. AUgem. Lit. Zeit. Jena. 1788.Nr. 184.Doch hat diese Luftpumpe noch den Fehler, daß in dem klei-nen Kanäle über dem Stempel bey jedem Zuge etwas Luftzurückbleibt, indem beym Heraufwinden, während derZeit,da das konische Glück im Kolben noch nicht vollkommen an-schließt, der Kolben selbst um so viel, als der Spielraumdicsss konischen Stückes beträgt, vom Boden entfernt bleibt,endlich der Stempel auch oben nicht so genau anpaßt, unddie daselbst befindliche Luft sich das Ventil selbst heben muß.Herr Professor Schröder i» Kiel hat diesen Fehlerndurch Nachahmung der gewöhnlichen WiudbüchscmVciikile,wobey allcS durch äußere Kräfte bewegt wird, aus eine sinn-reiche Art abzuhelfen gesucht. Diese Verbesserung ist an einerSinearomichen Luftpumpe angebracht, welche Herr Schrö-der nach der veu Herrn Leiste in Wolfeubüttel ange»
gcbcnen