Luftpumpe.
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angebrachten unnöihigen Mechanismus der sogenanntenKlappenpumpe hebt. Man kaun diese Luftpumpe doppelt,wie Herr Prtncc gethan hat, und auch einfach machen,wie Herr Haas that. Auch Herr I. G. Geißler hatihr eine einfache Einrichtung gegeben, und kam noch aufdenGedanken, den einfachen Stiefel als einen doppelten zu ge-brauchen, so daß sie beym Aus - und Einwinden deS Stein-prls die Luft pumpt, ohne daß der Stiefel länger gemachtwerden darf. Beschreibung und Gesch. der neue,stcn mathem. Jnstrum. u. Kunstwerke von I.G. Geißler. 1798. y. Th. S. - 97 -
Herr Professor Wildt in GZtlingcn hat in einem Pro-gramm, worin er seine Sommcrvorlcsungcn »799 ankün.digte, die Luftpumpe des James Little beschrieben,weiche, wenn alles ohne Fehler gearbeitet werden könnte,nach der Berechnung des Erfinders, die Luft 176502 malverdünnen müßte. Wegen ihrer Einrichtung verweisen wirauf jenes Programm undaufdas M a gaz. für denn eue-stcn Zustand der Naturkunde von Voigt, »steilBandes 4s St. 1799. S. 158 folg.
Herr Mechanikus Klingert hat eine neue Act vonLuftpumpe erfunden, die sur zu einem einzigen Zwecke dient,nämlich die Luft aus Flüssigkeiten zu befrcycn. Herr Pr.Grimm in Breslau beschäftigte sich damit, durch Hülfedieser Luftpumpe aus den Flüssigkeiten Luft herauszuziehen,»nid letztere mir dem Cudiometcr zu untersuchen. Es zeigensich hierbei) merkwürdige Phänomene; z. B- das destillicteund gekochte Wasser liefert Luft, eben so wie das frischeWasser, und die Luft der bisher untersuchte!, Flüssigkeitenist besser, als die atmosphärische. Die Luft aus dem Schnee-wasser war z. B. um besser, als an demselben Tage dieatmosphärische. Jede Flüssigkeit untersucht Herr ProfessorGrimm wenigstens dreymal, und erst dann hält er dieUntersuchung für beendigt, wenn er jedesmal dasselbe Re-sultat «hält. Das EudivAttec, dessen er sich Hlerbey be-
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