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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Luftpumpe. 2Z7

Wilke riech 1769, zur Verdünnung der Luft und zucHervorbringung eines leeren Raums die plötzliche Abküh-lung heißer Wasscrdämpfc zu nutzen, und gab eine besondereMaschine dazu an, wodurch er die Luft rzo mal verdünnte.

Die Entdeckung des AbtS Felix Fontamo, daß glü-hende Kohlen beym Ersticken so viel Luft einschluckcn, alsihr achtfaches Volumen beträgt, gab dem Dr. Ingen«houß Gelegenheit, zuc Hervorbringung des luftleerenRaums glühende Kohlen, die man ersticken laßt, vorzu-schlagen, indem diese die Luft unter der Glocke cinsaugcn unddurch wiederholtes Verfahren ein Vacuum hervorbringen.Gehler phys. Wörterb. III- 82. 8z.

Wahrscheinlich hat dieses den Abbe Cajetan Bcrre-troy auf die Erfindung seiner neuen Luftpumpe geleitet,bey welcher ein Kohlenbecken, nach gewissen Vorrichtungen,die Luft verdünnet und eine zu beyden Seilen offene, mitQuecksilber gefüllte Röhre, durch das Steigen des letzter»den Grad der Verdünnung anzeigt. Diese Luftpumpe istbequemer, wohlfeiler und leichter zu behandeln, als die ge-wöhnlichen. cks I'evrier 1791.

Die hydraulische Luftpumpe, bey der das Quecksilberzwischen den Kolben und die Lust gestellt wird, erfand HerrProfessor H Luden bürg und beschrieb sie 1787. Der An-blick des Huyghcn scheu Doppclbaromctcrs leitete ihnauf diese Erfindung. Lichtenberg Magajin, 1788,V. D. 2. St. S. 88. 141.

Nachdem die Erfindungen der Herren Baader undHin den bürg schon bekannt waren, gab Cazalet inBourdcaux eine hydraulische Luftpumpe an, welche ganznach einerley Grundsätzen mit der Hindenburgischeneingerichtet ist, nur daß sich Herr Cazalet zum Ausziehender Luft nicht des Quecksilbers, sondern des von Luft gerei-nigten Wassers bedient. Er bringt ein großes dichtes Ge-fäß in ein hochgelegenes Zimmer, und. verbindet damit eine

Röhre