LZü Luftpumpe.
sondern durch andere Mittel, einen luftleeren Raum hervor-bringt.
Schon die Florentiner Akade misten bedientensich dcS Quecksilbers zur Hervorbringung eines leeren Rau-mes. Die erste Erfindung der Qucckfilberpiimpen oder hy-draulischen Luftpumpen gehört aber dem berüchtigte» C Ma-nuel Swedenborg zu. Man findet eine Anzeige da-von mit einer sehr unvollkommenen Abbildung begleitet inden Leipziger 1722.M6N8.
Alnj. pn§. 264) in einer Recension von SwedenborgsBuche, aus welchem auch Herr Gcen (SwedenborgsVorschlag zu einer hydraulischen Luftpumpe,»m Iourn. d. Physik. G. IV. S. 407 u. f.) eineausführliche Nachricht mitgetheilt und dadurch die Sache be-kannter gemacht hat. Des Buches Titel ist: Hitternueklr
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»rontr'uiur Ltr-erta. Dips. 1732. Z. Die hierhcrgebörjgeStelle (st- ivl) hat die Ucbcrschrift: kVovuL Tlssec/rern-r-rrrur ^rrtkrera ^reu^rerticere o^ie Gehler
physikal. Wvrterb. V. B. Suppl. S. 596 folg.Diese erste Erfindung hat viel Aehnlichkeit mit der Luftpumpe,Melche Herr Joseph Baadcr, ein Ärztin München,«rfand, und bey welcher das Quecksilber die Stelle des Kol-bens vertritt; sie wurde 1784 beschrieben. LicktenbergMagazin, 1782. l. B. z. St. S. 142. Ausführbardürste aber Swedenborgs Vorschlag schwerlich seyn,wie auch Herr Gren urtheilt, weil sich die lederne biegsa-me Röhre nicht quecksilberdicht machen läßt. Baadermache weit schicklicher den ganzen Apparat unbicgsam brauchtHahne statt der Klappen, und vermeidet das Aufheben undHerabsenken dusch eine eigne Anstalt zum Ablassen des Queck-silbers. Er ist auch noch auf eine'.: andern Vorschlag zurVerbesserung seines' Luftpumpe gekommen, welchen HerrGren mittheilt. Iourn. d. Phys. B. H. S. z2ä u. f.
- Wilke