Luftreckpkcnk. — Luftschi'ffkunst. 2Zy
tung, s. Gilberts Annalen d. Physik, neueFolge. Jahrg. 1809. St. 2. S. 187-191.
Lustrecipient. Bequeme kuftrccipicnten, die bey mehren,Versuchen zu gebrauchen sind, erfand van Marum. Ma-gazin für den neuesten Zustand der Natur-kunde von Doigt. 1793. I. Bs. zs St- S. 177.
Luftteimgung, s. Lustgüte.
Luftschiff, s- Luftschiffkunst.
Lustschiffkunst, Ae'ronautik. Schon in den fabelhaften Zei-ten des Alterthums findet sich eine Spur von der Beschiffungder Luft, die zwar weiter nichts als Fabel, aber doch merk-würdig ist, weil man es in unsern Tagen versucht hat, sie»nil einigen Abänderungen zu realisiren. Der König Mi-nos zu Crcta ließ den Dädalus und dessen SohnJca-rus, die um 2752 lebten, in einen Thurm, nach ander»aber in das Labyrinth zu Crem einsperren; hier bekamen dieKünstler Wachs, woraus Dädalus sich und seinen»Sohne Flügel verfertigte, durch deren Hülfe beyde davonflogen. Icarus nahte sich, seines Vaters Befehl zuwi.der, der Sonne zu sehr, seine Flügel schmolzen, er stürzteins Meer und ertrank, Dädalus aber kam glücklichnach Sicilien, nach andern aber zuerst nach Sardinien, woer dem Apoll einen Tempel baute, ihm seine Flügel wid-mete und seine ganze Geschichte an die Thüren des TempelSmalte. Diock. < 5 'lc. IV. 79. ack
VI. v. 14 se^. Man nicynt, daß unter dem Bilde derwächsernen Flügel die Segel zu verstehen wären, die Dä-dalus erfand, um damit seine Flucht von Crem zu be-schleunigen; dem sey wie ihm wolle; genug, man sieht ausdieser Geschichte, daß den Alken der Gedanke von Beschiffungder Luft wenigstens nicht ganz fremd war-
Um ;6zo ,1. E. d. W. verfertigte Archykas von Ta-lent eine Taube von Holz. von welcher Aulus Gel-lius - I^ila. X. csp.
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