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juftschiffkunst.
12 - erzählt, daß sie durch mechanische Kraft und einen esn-geschlossenen Geist bade fliegen können. Andere übersetzendurch einen eingeschlossenen Hauch, woruntersie die darin verschlossene Lust verstehen und hier die ganzeMethode der jetzigen aerostatischcn Kunst zu finden glauben,vbne sich durch die Schwierigkeiten, auf welche man bey die-ser Auslegung stößt, irre machen zu lassen. Bl6 jetzt batnoch niemand dieses Kunststück des Archyias erklären kön-nen ; man will eS aber auch nicht in die Reihe der zur Luft-schiffkunst vorbereitenden Versuche rechnen, weil es wederdie Absicht hatte, Lasten zu heben, noch die Lust ordentlichzu beschissen.
RogerDaco, (^1284) ein Franciscaner Mönch inEngland, erzählt, er habe einen Mann von Genie gekannt,der eine Flugmaschine mit künstlich schlagenden Flügeln gc-bmier habe; ob er die Idee aus der Geschichte deS DädaluS,vd>r aus dein Flug der Vogel dazu nahm, ist mir nicht be-kannt. Er soll Such zuerst auf den Gedanken gefallen seyn,man könne durch Beyhülfe der Mechanik und Physik einWerkzeug verfertigen, wodurch der Mensch sich i» die Höheschwingen und wie ein Vogel fliegen könne. HssttramstHkut. I.it. Vol. III. p. 579 sey,
Nachher soll Johann Müller, Regiomonta-nus genannt, (P 1476), einen hölzernen Adler verfer-tiget haben, der dem Kaiser Friedrich IH. entgegen ge-flogen sey, als er nach Nürnberg kam; allein der Adlerstand nur auf einer Pyramide, neigte sich gegen den Kaiserund breitete die Flügel auS, als ob er fliegen wollte, undda der Kaiser vorbeygefahren war, wandle er sich auch umund neigte sich wieder gegr» ihn. Eben so soll er auch eineeiserne Fliege gemacht haben, die auf eine gewisse Weiteflog; /r>?r. Mst/r. Lere?- cr^urVrr st rirr^crr /si rser,1707. I. A. Fabrrcii allgem. Hist.der Gclehrs. 1752. 2. B. E. 9 ?Z. Man glaubt aber.
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