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Luftschiffkunst.
mit brennbarer Luft gefüllt aufwärts steigen würden, oh«ne jcdocb selost Versuche zu machen. Lichtend« rgsMagazin, Ibl. Bd. z. Er. S. iLy. ryo. Kratz en-stci» kannte fett 1776 nicht nur die sprcifiiche Leichtigkeitder brennbaren Luft, sondern auch das Aufsteigen der mitih. aufgetriedenen Seifenblasen ; und des Lana Projccthalte so viel Eindruck auf ihn gemacht, das- er schon seit40 Jahren auf ein Luftschiff dachte , dessen Einrichtung vor-züglich auf hydrostatischen Gründen beruhen sollte und dessenEntwurf er 1784 >n der Schrift über die Luftschiffkunst be-kannt machte. Ebendas. II. K. 4. St S. i;o. Ca-vallo, der nur Black einerley Gedanken über die Leich-tigkeit der brennbaren Luft und deren Wirkungen hatte, füll-te lin Jahr 1782 zu London is Zoll lange und 5 Zoll weiteCylinder von Seidenpapier mit brennbarer Luft, die abernicht stiegen, weil das Papier nicht luftdicht war; die mitbrennbarer Luft gefüllten Thicrblasen wollten auch nicht stei-gen, denn sie waren zu schwer; er begnügte sich also, Sei-fenblasen mir brennbarer Lust zu füllen und aufsteigen zulassen, welchen Versuch auch Herr Hofrath Lichkcnbergzu Gött 1 ngen im Jahr r 782 machte. Gehler phy-sikal. Wörterbuch. I. P. 55. 56. In eben die'emJakre erfand Blanchard ei» mechanisches Luftschiff mitFlngclrudern, wobey ibm ein Vogel, Raser oder Schmet-terling zum Muster gedient hatte, Halle Magie, H.S ' 80; er konnte es aber Nicht zum Schweben bringen.
Die Erfindung der aerostatischen Maschinen, mit denenjetzt die Luft bcrchiffl wird, war den Brüdern Stephanund Robert von Monkgolfiec, Papiersabrikanrenzu Annonay m VivaraiS anfbcdallen, welche nnAugust »7782 Sacke von Papier mit brennbarer Luft füllten,nachher aber durch Betrachtung der Natur der Dünste (dieschon Leibnitz für Wasserblaschcn erklärte, deren in-nere Lust dünne' sey, als die äußere, wodurch sie die Kraftzum Steigen erhalten) und durch das Beyspiel der in dec
Luft