Lusiftuchr. 277
r>ra, r<öi rc? 67 N no?ne?r oötr/iurt. Siehe das Pro«grainm: s)ua6cser?/r cks /o. Deonü Ue5c?'r)itro/r6cere. Lokeremra ercackerrrr'oa, ^uu»/r ^?eue5 6rer-kre/,n ^eru5rc»rr5 ct ^Va 550 vrae ^ruc6^5... /o-üermlser?» LU5l?/r r?rr.rLi/?-ttL 6556t, ceseö/errrcker r'nckr-crt t^. 6. Do^öac/r. /r. t. ^o/'ecto^. Herhörn.i8oi. Wenn sich die (uralte) Venusscuche am Ende desi;ten Jahrhunderts merklich umänderte und in Italien alsPlans zeigte, so fällt, nach Hrn. Geh. Hofe. GrunersMeynung, der Verdacht am meisten auf die Marranenoder die heimlichen Juden, welche 1492 aus Spanien der«trieben wurden, und durch Italien nach Africa zogen.Sie waren ursprünglich Afrikaner, hatten also wahrschein-lich dos Nationalübel, die Pians, alS heimliche Judenden Aussatz, an sich, und pflanzten diese Uebel auf die Jtarliener fort, wodurch die bisherige F'on/rrca eine andereGestalt erhielt. Nachrichten von gelehrten Sa>chen. Erfurt 1802. 2vtes St.
Die Meynung, daß Christoph Columbus beyfeiner ersten Rückkehr aus Amerika, die am r;ten März149z erfolgte, dieses Uebel aus Hispaniola mit nach Eu-ropa, und zwar nach Barcellona in Spanien gebracht ha-be, hat die meisten Vertheidiger, aber auch viele Gegnergefunden. Allgem. Lit. Zeit. Jena >789. Isso. zay.Der edle Spanier Nicoll Poll stand auf Hispaniolaselbst die venerische Krankheit aus, wo er von den Einwoh-nern das L s>ue7/'rrcurn kennen lernte und den Ge-
brauch davon nach Spanien brachte. Abhandlungüber die venerische Krankheit v. Or. Chri-stoph Girtanner. Dritte Auflage. Göttingenbey Dietrich. 1797. Z4Z. die Note. DieAerzte des l6ten Jahrhunderts hielten dieses Uebel für neuund vor dem Jahre 1494 für unbekannt und unerhört,auch hatte man vorher kein Mittel darwider; sieh.«bendas. aber im Jahr 1494 nahm die Lustseuche, nach
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