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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Z08 Magenbürste. Magenkrampf.

des menschl. Körpers. 5ten Theils 2 te Ab-theilung. Cingeweideiehce. ^796. S. 2;6.

Macimdürsie, ein Werkzeug, dessen erster Erfinder schwerauszumachen ist. Sie wurde aus Bvckshaarcn gemacht,war einer halben Hand lang, eyrund und an einem ausge-glühten, doppelt zusammengedrehten und mit Seide um-wundenen Draht befestiget. Der ihrer Anwendung trankman ein Sp^tzglas Franzbranntwein und dann ein NöselBrunnenwasser. Hierauf fuhr mau mit der Bürste durchden SÄlund in den Magen, machte damit kleine Bewe-gungen bis Erbrechen erfolgte, zog dann die Bürste herausund beruhigte den gercitzlen Magen durch stärkende Mit-tel. — In Deutschland wurde die Magcnbücste zuerst1711 von Bcrlkn aus empfohlen. Sie soll aber schon 12aJahr vorher in mchrcrn italienischen Klöstern im Gebrauch ge-wesen seyn. Vielleicht find die Mönche, die viel aus's Es-sen hielten, die ersten Erfinder dieser Kurmethode. (An-dere hallen einen Engländer dafür. Jacobson HI. S.4. Jablonskie I. S. 525.) Sie dielten ihr Mittelgeheim, bis cS durch einen deutschen Minister, der in Ita-lien krank wurde und in einem Kloster durch die Magenbür-sie die Gesundheit wieder erhielt, ohngeachtet der von ihmangelobten Verschwiegenheit, bekannt gemacht wurde. Diemeisten Mönche dieses Klosters hakten ein sehr hohes Alter,und der Prior war n; Jahr alt. Gothai scher Hof«kalender 1794.S. 50.

Magcnkran'.pf. Einen Magcnkrampf, der dem Tlltter/Lte-r-r'ue/r und andern, sonst bewahrten Mitteln

nicht weichen wollte, sah On. Löfficr auf den Gebrauchdes Elfts vergehe». Sobald nämlich die Kranke die ge-ringste Spur des Magen krampfes bemerkte, nahm sie allefünf Mimiken ein kleines rundes Stückchen Eis und stiegbis zu 8 , bis zu ro solcher P'.ll.n. Dadurch wurde der völ-lige Ausbruch des Krampfes verzögert und geschwächt. —Eben so nützlich bewies sich das EiSessen in einem Faste von

dem