Magie. Magister. 529
Lein heftigste» und gefährlichsten Erbrechen eines Knaben,der Toback gegessen hatte: auch heftige krampfhafte Wncm-zufälie eines Kindes harren darnach auf. —> Daß indeßobige Erfahrung über den Nutzen des Eises gegen Magcn-krampf keineswegs auf alle Fälle desselben Anwendung finde,Wird jeder Sachverständige einsehen. Busch Alm an.der Fortschr. Bd. XV. S. 26s.
Magke; s. Zauberkunst.
Magister ist eine von den akademischen Würden. Der Na-me Magister ist zwar sehr alt, denn man findet schon imfünften Jahrhundert einen oAcr'c>rur/r f Lk.
DttttftauL P nach 417); im neunten Jahr-
hundert einen Florus, Magijtcr, welcher Diakonus zuLyon war, Merisel Leitfaden zur Gcsch. der Gc-lehrs. II. Abth. S. 6ig. 619. Allg. Hist. Lcp.Leipzig, 1729. II. p. i;6., und Petrus Lombardus(P 1164) wurde auch genannt;
aber bey beyden zeigt es noch keinen akademischen L^erchrEan. Besonders weiß man, daß Lombardus den TitelHcnkenitr'rrr'ttitt deswegen bekam, weil er die^ierrtreor- Drö/'o/ t 5 cnte/rkrtt? tt7,r geschrieben hatte. Dieersten Lehrer auf Universitäten hießen oder auch
doch kommt auch schon im irren Jahrh, dasWort Prokffor vor. Mcufel Leitfaden zur Ge-schichte der Gelehrs. II. Abth. S. 679. Umdas Japc nyz führte Senior inus, Leibarzt derGräfin Agnes von Salutzi, zuerst den Titel et
Allg. Lit. Zeitung Jena1791. Nr. 219. doch weiß ich nicht, ob man auch hieran einen graduirlcu Magister zu denken habe,, denn diesekamen bekanntlich in Paris erst i2zr auf, in we chemJahre der Papst Gregor IX. eine Bulle gab, nach wel-cher in Paris die ersten graduir'kn Magister gemacht wer-den konnten. (Doch sagt Mensel a. a. O. .-schonim irren Jahrh, findet man Sprrren von