Band 
Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
Seite
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Magnetismus.

scheu Prozeß zuschreibt. So sey z. B. der Einfluß, denLas Gehirn auf die ihm untergeordneten Organe, die Mutterauf den Fötus, der Nerve auf den Muskel ausübt, nichtsowohl unter de» Begriff des galvanischen Prozesses zu sub-suminircii, sondern vielmehr unter den thierischen Magnetis-mus, so dass sich jene Organe zum Gehirn, der Fötus zurMutter, der Muskel zum Nerven, jedes in feiner Art soverhielte!!, wi: sich die Somnambule in ihrer Art zu ihremMagnctlseuc verhalt. Dagegen seyen die merkwürdigenWirkungen der Metalle auf die Somnambulen den galvani-schen Erscheinungen zuzuzahlen. Die von Herrn Schel-ling erzählte» Beyspiele vom Somnambulismus, durch dasMagncrisicen hervorgebracht, deuten auf eine Eigenschaftder Somnambulen, im magnetischen Schlafe Dluge zu wis-sen, die gleichzeitig an entfernten Orten vorgehen (?).Wahrscheinlicher ist die größere Einsicht in die' innere Be-schaffenheit des Organismus, während der iiiagnetUchen Er«olkalion. Aber an der Versicherung Pcletin 6, daß dirSomnambulen auf den Magen gelegte Briefe durch die Bauch-bedeckungen zu lesen vermögen, wird gezweifelt.— Auchzur Anwendung des Thier - Magnetismus zur Kur derKrankheiten forderten die neuern Beobachtungen, insonder-heit Wienholds auf. Im Jahr 1827 versicherte Stör r,bey der Luugensucht gute Wirkungen von derselben gesehen,lind Harrke, eine Hysterie und vollkommen schwarzenStaac größtcnrheils durch die Anwendung des Magnetismusgeheilt -u haben. — Oeffentlichcn Nachrichten zu Folge sol-len die Wirkungen des thierische» Magnetismus, bey den imKrankenhause zu Bamberg angestellte» Versuchen , jede Er-wartung weit übecrroffen, und bey Gliedcrkrankheitcn mitund ohne Fieber, wie auch bey Brustkrankbeiten schnelle unddauerhafte Besserung geleistet haben. Busch Alm an. derFocrschr. Bd. XIII. <Z. z/; — z8o.

Soll man den von Petetin angestellten Beobachtungenüber den thierischen Magnetismus oder (wie er es lieber

nennt)