ZzS Magnetnadel.
Dke Cbineser haben eine besondere Art, die Nadeln in ih-ren Scekompaffc» aufzuhängen. O. Lind brachte solchetzeekcmpasse aus China mit, und Cavdllo beschrieb dieArt, wie die Nadeln darin ausgehängt sind.
Jngenhouß gab eine Methode an, der allzugroßenBeweglichkeit der Nadeln abzuhelfen. Gehler III. S. r;2.
Um den Magnetismus einiger Gegenstände zu prüfen,muß die Nadel einen sehr geringen Grad von Magnetismusanzeigen und daher, wie schon Musschenbroek that, sofrey als möglich hängen. Um dieses besser zu bewerkstelli-gen, machte Tiberius Cavalio eine Kette von Pferde»Haaren, hicng den obersten Ring derselben an eine Spitze in«inem Gestelle, in den unterste» hakte er ein Stückchen Sil-berdraht ein, woran er ein cyündrisches Stück Kork befe-stigte und eine magnetisch gemachte Nähnadel horizontal durch-steckte. Unten hin legte er ein Stück Spiegelglas, woraufer ein« Linie zog, in diesem bildete sich die Nadel ab und sokonnte er ihre Bewegungen genau beobachten. LichtenbcrgMagazin. T. IV. St 4. S- 70. >787. Herr Beu-ltet hat eine neue Act angegeben, Magnetnadeln so freyaufzuhängen, daß sie für die geringsten Grade der Anziehungempfindlich bleiben. Er bedient sich dazu des FadmS vondem Gcspinnste einer Kceutzspiniie, an welchem er eine ge-wöhnliche kleine Nähnadel aufhängt. Die daran aufgehan-genen leichte» Körper waren gegen die mindeste Bewegung soempfindlich, daß schon der schwache Lufrstcom, den die Näheeines warmen Körpers verursachte, sie aus ihrer Ruhebrachte. Damit die Nadel durch die Bewegung der Luftnicht gestört werde, und man die zu prüfenden Substanzender Spitze unter rechten Winkeln gegen die Nadel nähernkönne, schlagt Bennel auch einen besondern Apparat vor.Gebier Supplem- Bd. V. S. 6n — Lrz. Um dieGröße der magnetischen Kraft zu bestimmen, erfand Bordafolgende Methode: man hangt eine Magnetnadel an einemzarten seidenen Faden auf, rückt dies« ein wenig außer ihren
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