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Magnetnadel.
netischcn Kraft mit der Elektricität bewieß. Gehler III.126. Canton beobachtete schon, daß ein Magnet an-ders auf die Magnetnadel wirke, wenn er erwärmt wird,als wenn er kalt ist. Kastn er beobachtete, daß einMagnet, der auf dem Ofen liegen geblieben war, währendeingeheizt wurde, seine ganze Kraft verloren und daß ersolche erst wieder erlangt hat, nachdem er einige Zeit in derKälte gelegen hatte. Nach Cavallo's Erfahrungenwird die Anziehung zwischen Eisenfcilspänc» und der Mag-netnadel verstärkt, wenn man über erstere eine verdünnteDitriolsäure gießt und sie aufgclüßt zu werden anfängt.Saussure versichert, daß er an seinem Magnetomelerdie Veränderung eines jeden Grads der Wärme bemerkenkönne. Nach Cassini's Erfahrung ist eine Abwei-chungsnadel, die man in einem unterirdischen Gemachesieben hat, bey weitem weniger Veränderungen unterwor-fen, als eine andere, welche in einem obern Stockwerkedes Gebäudes befindlich ist. Dies bestätiget Bozin,welcher einen unmittelbaren Einfluß des Lichts auf die Stel-lung der Magnetnadel bemerkt haben will. V 0 igts M a<gazin. Bd. VIII. St. 5.' S. 44>. 442. Die Wirkungäußerer Ursachen auf die Magnetnadel bestätiget folgendeDeobachrung des P. Gruber ui Pvlotzko. Am 2r. Dcc.1789 fiel um halb zehn Uhr das Gewicht vom Magnet her-ab, und dieser verlor feine Kraft, faßte auch nicht, ob-gleich das Gewicht erleichtert ward. Erst um 6 UhrAbends bekam er seine Stärke wieder, und zugleich stelltesich ein Frost ein. Gehler Supplcm. Gd. V. S.614. Eiii 6 entdeckte auf seiner Reise nach der Hudsons-bay, daß auch die Kalke den Magnetnadeln ihre Kraft rau-be. Gehler !II. IZ4. Daß sich die Abweichung derMagnetnadel beym Nordlicht merklich ändere und gleichsamhin und her zu schwank.» scheine, haben Celsius undHjorter 1747 und «750 zuerst bemerkt;-Pater Hellrwhiii 1769 zu^Dardbus hiervon nickrts wahr, aber vanSwinden hcumkti beym Nordlicht auch an messingenen
A 5 Nadeln,