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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Magnetnadel-

Nadeln, die also nicht magnetisch waren, ähnliche Bewe-gungen Gehler III. ;6y. ;72., und Wargentin mel-det, daß die Magnetnadel durchs Nordlicht stets Verände-rungen erlitten habe. Wittenberg. Wochenblatt.1768- St. 48. Ueber die Wirkungen des Nordlichts aufdie Magnetnadel hat Hemmer ebenfalls Beobachtungenmitgetheilt. Cercle,/r. ^/reocloe'0-?cr-

/at. Vol. Vl. 1790. 4. nlai. no. 14. Die vollstän-digste aller bisherigen Beobachtungen über den Einfluß desNordlichts auf die Magnetnadel lieferte Alexander vonHumboldt. Am 22»ren Der. 1806. Abends gegen ic>Uhr bemerkten der Freyherr von Humboldt und HerrOllinanns in Berlin in lVl>eO einen Lichtbogen, der 2'Z8^ Breite, und eine gelblich rothe Farbe hatte. Der gan-ze Himmel war wolkenlos und azurblau. Der Stand desMondes hatte keinen Einfluß auf das Phänomen. Es warweder ei» Hof »och ein Regenbogen. Man erkannte durchdas gelbe Licht des BogenS hindurch Sterne 6lcc Größe.Das Mariiiium der Convcrikät war etwas westlicher, alsdie Vcrtikalcbene durch die magnetische Abwcichimg. DieHerren von Humboldt und Oltmanns stellten Tcorbachrungen an, um aus ihnen das Azimut!) und die Höbedieses Punktes zu berechnen, welche y° seyn wird. DieOcffnung des BogenS war 74° 40'. Dn s s seltne Nord-licht dauerte bis 14 Uhr und veränderte wäbccnd dieser Hcitein wenig seine Stelle. Es wurde als solches von niedre-ren Personen auf der Straße erkannt, auch von demHerzoge von Weimar, der einen Theil der Nacht indem Garccn des Herrn von Humboldt zubrachte.DaS Thermometer stand auf , das Barometer auf27" 8^"/ 2, ohne sich zu verändern; erst um 17 Ubr fienges an zu fallen. Höchst merkwürdig war der Einfluß die-ses Lichtmcteors auf die Magnetnadel. D'e Veränderun-gen in der Abweichung, welche Nachts gewöhnlich nur 2'27" bis g, 0" betragen, stiegen während des Nordlichtsauf 26' 29"; dieses ist in unsern Beobachtungen ohne Bey-spiel.