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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Mahagonhbciße. 35 t

mußte. Dies brachte, so wohl das Mahagonyholz, alsauch den Tischler Wolla>ivn in großen Ruf, und jedersuchte Gcrätlic aus solchen. Holze zu erhalle». Diese Nach»riebt gab Henry Mill Esq., ein Mann von großerGlaubwürdigkeit. In der Mitte des i8ken Jahrhundertskamen die Mahagoni)-Gerüche erst recht in Gang, und imletzten Drittel desselben Jahrbundcrts erreichten sie die höch»ste Eleganz. Englische Miscellc». 15. Bd. z. St.

Mahagonybeiße. Die Schwierigkeit, Mahagony und anderekostbare Hölzer zu verschaffen, und der daraus folgende un«mäßige Preist, welcher für die gewöhnlichen Artikel zurhäuslichen Bequemlichkeit verlangt wird, gab Veranlas-sung, daß die Kunst der Chemiker auf einen Gegenstandangewendet wurde, welcher vorzüglich zu einer Verschöne»rung der Wohnungen für eine unbedeutende Ausgabe berech-net ist. Man hat ein Mittel gefunden, jede Holzart voydichtem Korn dem Mahagony in Ansehung des Gewebes,der Dichtigkeit und deö Glanzes so ähnlich zu machen, daßdie genauesten Kenner nicht im Stande sind> zwischen d'esecglücklichen Nachahmung und zwischen dem natürlichen Er-zeugniß einen Unterschied zu machen. Die erste Behaud»luiig, so wie sie in Frankreich vorgenommen wird, bestehtdarin, daß die Oberfläche so behobelt wird, daß sie einevöllige Glatte erhält. Alsdann» reibt man das Holz miteiner Auflösung von Salpetersäure, welche es zur Aufnah-me der hernach anzubringenden Dinge vorbereitet. Hernachwird anderthalb Unzen Drachenblnk, in einem Nöscl Wein-geist, und ein Drttthetl so viel Sodakarbonar zusammenge-mischt und durchgeseiht; und die Flüssigkeit wird i» diesemZustande auf das Holz gerieben, oder mit einem weichenPinsel aufgetragen. Dieses Verfahren wird mit sehr weruigcr Abänderung wiedcihoit, und in einer kurze» Zwischen»zeit hernach besitzt das Holz das genannte äußere Ansehen.Wenn dieses Auftragen gehörig vorgenommen worden ist,so wird die Oberfläche einem künstlichen Spiegel ähnlich

werden;