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Mahagonybei'tze. —^ Mahlschloß.
Werden; wenn aber die Glätte minder glänzend werden soll-te, so wird durch den Gebrauch von etwas kalt abgezoge-nem Leinöl das Holz seinen vorigen Glanz wieder erhalte».Magazin aller neuen Erfindungen. ?ter Bd. i.St. S- ;2. Eine andere Art der Mahagonybcitze machteL. I. bekannt. Das Holz, das am besten von Nuß. oderBirnbaum genommen wird, obgleich auch fast alle andereHolzarten dazu gebraucht werden können, wird zuvor ge»glättet. Darauf wird es mit etwas verdünnter Salpeter»säure (crcr'cke rrrt-'ichrce) gerieben. Während es trocknet,löset man in einer Kanne Weingeist eine und eine halbe Unzecae-Loncrte cke auf, filtrict die Auflösung und
trägt sie mit einem feinen Pinsel auf das Holz. Ist dasHolz hinlänglich damit getränkt, so läßt man es trockne».Liodan» werden eine uitd eine halbe Unze Plattlack (^kerte)gleichfalls in einer Kanne Weingeist aufgclößt und dieseAuflösung, worin man noch 2 Quentchen kohlenstoffsanresNatcum (Mineralkali, cle §Meckce) zergehen
läßt, wird wie jene aufgetragen. Ist die Oberfläche desHolzes vollkommen trocken, so wird sie mit Bimsstein undeinem Stück Büchenholze, welches in Leinöl gesotten ist,geglättet. Die Nachahmung ist so vollkommen, daß dieTäuschung selbst durch Vccglcichuug mit ächtem Mahago»
r nyboize nicht leicht gestört wird. Busch Alm. derFortsckr. Bd. XV. S. 69z. 694.
Mahlorkuusi; s. Malerkunst.
Mahlschleß, ein künstliches Schloß. ES besteht aus Rin-gen, welche mit Buchstaben besetzt sind, die bey der Oeff«nung dergestalt geordnet werden müssen, daß ein gewissesWort leserlich wird. Jacobson technol. Wörter b.fortges. von Rvfenthal. Bd. VI. S. 521. DaSerste Mahlschloß, welches man ohne Schlüssel auf und zumachen kann, erfand Hanns Ehemann zu Nürnberg1540, s. Kleine Chronik Nürnbergs. Altorf1790. G. 6z. welcher 1551 starb; aber nicht Chrmannoder Obrmann, wie einige unrichtig schreiben.