Zzü Mahlzeiten. — Mais.
deckten Ochsen ritten und bey jedem Aufsah von Speisen mirWaldhörner» bliesen. Bey solchen Gelegenheiten ließ manauch Hunde in den Saal, man sahe Affen auf Ziegcnböckenreiten, welche die Harfe spielten. Alle diese Ergötzlichkei»tcn, die bey dergleichen Festen gewöhnlich waren, und inZwischenzeiten statt hatte», nannte man Zwischenspiele (err-
I» den ältesten Zeiten hielten die Gallier ihre Mahl-zeiten , indem sie dabey auf Heubündcln saßen, bis sie vonden Römern lernten, auf Betten liegend zu esse»; aber die-ser Gebrauch erhielt sich nicht lange, denn unter der erstenReihe von Königen, die sie hatten, bediente man sich schonder Stühle. Versuch einer Kulturgeschichte vonden ältesten bis zu den neuesten Zeiten. 1798.S. 2; — ;y.
Mahruts, eine Gattung wollener Tücher, die zuerst in Eng-land verfertiget wurden. Jacobs» n III. E. 6 .
Mailspiel war ehedem in Frankreich sehr geschätzt und wurdewie ein königliches Spiel angesehen. Seit einiger Zeit fin-det es aber keinen großen Beyfall mehr, weil es sehr ermü-dend ist. Dieses Spiel nannte man sonst k'alle - Merke»daher kommt auch das Wort ^eke - rereke. Im l 7 tenJahrhundert hatte man auch ein Dom Mail abhängendesSpiel, das den Namen Paßspicl (/eu cke führ-
te, und jetzt ganz vergessen ist. Versuch einer Kul-turgeschichte rc. S. i;z.
Mcme, «ine Meerenge in Amerika, der MagellanischenMeerenge gegen Süden gelegen, welche der Kapitän Ja-cob Le Maire aus Antwerpen 1615 entdeckte undnach seinem Namen benannte. Er fand den Eingang 8Meilen breit. Reales Staats > Zeitungs » undConvcrsations-Lex. Leipzig »7!,. S- 845.
Mäis oder türkischer Walzen, Wclschkorn, stammt aus Ame-rika. Als die Spanier nach St. Domingo kamen, war
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