Malerakademie.
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lerkukst im Flor zu erhalten suchen, mit einander wektei«fern um schöne Kunststücke hervorzubringen, und auch in ih-ren akademischen Zimmern andern Unterricht geben. Dieälteste Malerakademie, von der man Nachricht bat, ist dievon Florenz, die Gesellschaft des heiligen Lu-ct> s genannt. Sie nahm ihren Anfang schon im Jahreaz;o und wurde erst von der Regierung, hernach von denHerzogen von Medicis besonders unterstützt. Dollstand.thcoret. und prakt. Gcsch. der Erfind. 1795.IV. Bd. S. ;88. Die Malerakademie zu Paris soll schonizyk errichtet worden seyn, welches jedoch nicht wahr«schcmlicb ist. Nach anderen Nachrichten stiftete sie Lud-wig XIV. aus Anrakhcu des Malers Le Brun. Sieverdanket ihre Entstehung dem Gezänke der Zunfrmalcr mitden königlichen befreyten Malern, welche letzteren die Ober-hand behielten, weil Mazarini sie in seinen Schutznabm, daher sie im Jahre 164z, (Joh. A. FabricitAllg. Hist. der Gelehrsamkeit 1752. Bd. I. S.77;.) oder 1648 (Jablonskie All gern. Lex. Leipzig1767. ?h. I. S. 2r.) nach andern aber erst 1655, zu Pa-ris eine Akademie errichteten, welche 1664 vorn Könige be-stätiget wurde. Im Jahre 1665 vereinigte sich die römischeMalcrschule mit ihr, die Mutian gestiftet hatte uns denNamen cre Sermt Luc führte, weil der Evangelist Lucasein Maler gewesen seyn soll. Im Jahr »729 wurde diePariser Malerakademie mit der dasigen Bildhauer-, Bau-meister - und Künstler - Akademie vereiniget. I. A. Fa»bricius a. a. O. Die Berliner Malerakademie wurdeunter Friedrich I., auf Lcibnitzens Auratben, 1696gestiftet und 1699 fcyerlich eingeweihet. Die Drrsdnerwurde »697 gestiftet und unter dem Kurfürsten FriedrichChristian ansehnlich verbessert. Die Maler - und Bild-haucrakadcmie zu Wien wurde 1704 errichtet. FucßltAnnalen der bildende» Künste für die östrei-chischen Staaten, r. ?h. 1800. S- 4. Nach andernlegte sie Karl VI. 1726 an und 1751 erhielt sie eine neue
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