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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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362 Malerfarben. — Malerkunst.

Gestalt. JablonSkie ü. a. O. Fürst Wenzel vonKaun iß cccichreke 1768 in Wien eine förmliche Kupferste-cher - und Zcichungsschule. Fueßli a. a. O. S> 20.

Malerfarben. Der geschickte Florentiner, P. Ant. Neri,ein Priester, der zu Anfange des r/len Jahrhunderts lebteund auf s.inc» Reisen in Italien und den Niederlanden vielgesehen, und sich große Erfahrungen erworben hatte, gabzur Bereitung vieler Malerfarben, zum Theil solcher, diedamals nichts weniger als allgemein bekannt waren, einedeutliche, auf eigne Erfahrung gegründete und wenigstensgroßcnthcils r chtige Anweisung. Gmelin Gesch. derChemie Bd. I. S. 606.

Malergold. Hicronymiis Rosello gab unter dem an-genommenen Name» Alexius Pedemontanus »;;7zu Venedig ei» Werk cke heraus, daS unter an-

dern schätzbaren und damals neuen Nachrichten auch die vonder Bereitung des Malcrgoldes enthielt. Gmelin Ge-schichte der Chemie I. S. Z05.

Malerkunsl ist die Kunst, sowohl wirkliche, als eingebildeteGegenstände der körperlichen Natur durch die Bezeichnungihrer Umrisse, mit den ihnen zukommenden Farben, auf ei-ner platten Fläche vorzustellen. Wahrscheinlich entstand siespäter als die Bildformerkunst, Bildgießer - und Bild-hauerkunst (stehe diese Wörter,) weil sie mehr Abstraktionerfordert. Philostratus — cke rntrrL,ib. II. cnp. io. — sagt, daß der Trieb, die Naturnachzuahmen, die Menschen auf die Erfindung dieser Kunstgeleitet habe. Doch ist es ungewiß, welche Erscheinungenin der Natur dem menschliche» Nachahmungstriebe vorzüg-lich diese Richtung gaben. Nach einigen sollten es die inden Wolken zuweilen erscheinenden Figuren, nach andern jeneunvollkommenen Abbildungen körperlicher Gegenstände gewe-sen seyn, welche die Natur zuweilen in Steinen und Mar-mor hervorbringt. Diese. Meynungen haben aber wenig

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