Malrrkunst.
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kon. Zürch. 176;. C. 6?6. Die Erfindung des Ma.lens, im allgemeinen Sinne des WoctS, wie auch die Er-findung der vier Hauptsachen, Juvenai de Carlen-cas Geschichte der schönen Wissenschaftenund freyen Künste, übecs. v.J.E. Kappe. 1749.i. Ld. z. Absch. 2. Kap. S. 405., räumr man denEgypkicrn ein, aber nicht die Erfindung der Maler-kunst, im 'strengen Sinne genommen. Sie besaßen aucheine besondere Geschicklichkeil, die Farben auf Marmor undandere glatte und dichte Körper aufzutragen, wie man auseinigen Ucbccbleibscln ihrer Werke steht, auf welchen dieFarben noch so frisch und glänzend waren, als wenn ste erstvor kurzem aufgetragen worden waren; indessen stechen dieseFarben nicht gegen einander ab, sind weder«rhvhet, nochverlieft, noch in einander vertrieben. Schcöckhü All-gem. Weltgesch. für Kinder I. S. 148.
Das Malen, das ist, das Auftragen der Farben aufMauern, Holz und Lcinewand, war also mehreren Völkernin de» ältesten Zeiten bekannt, aber die Malerkunst erfandendie Griechen, denn ste waren unter allen Völkern die er-sten, welche die Farben mischen, in einander verschmelzen,nach den Regeln der Zeichnungen auftragen und Licht undSchalten gehörig zu vertheile» lehrten. Selbst die wirklichenSpuren alter Malercy in Cgypken, selbst das Gemälde, wo-mit Amasis, der 572 v.Chr. Geb. lebte, die Cycenäcr be-schenkte, scheinen von griechischen Handen gemacht zu seyn.Amasis hatte schon viele Griechen nach Egypten gezogen,lind ihnen besonders die Stadt Naukralis eingeräumt.
H. n. 182. Franz Versuch eines Lett-sad. zu Dorles. üb. die Ge sch- d. Erf. Stutt-gard. 1795. S. 104. Wahrscheinlich^ es, daß die er-sten Gemälde, die einigermaßen diesen ^Linien verdienen,nicht Werke des Pinsels, sondern der NaW, oder aus ge-färbten Steinen zusammengesetzte Werke Mvese» und daßvon gestickte», gewirkten oder mosaischen Malcrcyen dieandern Arten der Gemälde entstanden seyen. Die Baby-
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