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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malerkunst.

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Kriegs noch nicht erfunden gewesen und sogar Z22 Jahrejünger sey, als die Kunst in Marmor zu arbeiten. Go-guet — voin Ursprünge der Gesetze N. Lh. 2.Bd. i. Absch. 5. Kap. z. Art. — glaubt, daß sie zu Ho-mers Zeit ihren Anfang genommen habe, oder wohl nochjünger sey. Goguet a. a. O. H> Th. S. 152. Ande-re setzen sie gar erst 402 Jahre nach des Homers Zeiten,GokHai scher H0f. Kai c n der. 1792. S. Z8, wel.chcs wahrscheinlich zu spät ist, Gar frühe, und vor Ho-mers Zeiten, scheinet die Malercy wenigstens unter dengriechischen Kolonien i» Asien eine ziemlich reife Gestalt er-langt zu haben, da man schon damals hat unternehmenkönnen, Gemälde von historischem Inhalt auf Gewänderzu sticken, wie wir von diesem Vater der griechischen Dicht-kunst lernen: und schon vor der Zeit des ersten persischenKriegS ist sie so weit gebracht gewesen, daß große historischeGemälde etwas Gemeines und Gangbares müssen gewesenseyn, da schon die Athcnienser nach einer alten Ge-wohnheit in dem Portikus, der Pöcile genannt wurde,die maralhonische Schlacht haben abmalen lassen. Sul»zer Theorie der schönen Künste III. Thl. G. Zl6.Die Geschichte rühmt die Kunst der Aethiopiec, dieBildnisse der Verstorbenen sehr treffend zu malen, und dieEcschicklichkeit eines gewissen Kaukasischen Volks äin Caspi-scheu Meere Hecod. I. 22z, welches mit einer ausBaumblattern gepreßten Farbe ungemein dauerhafte Figu-ren auf Wolle gemalt haben soll. Im Buch derWeisheit cnp. r;. v. 4. wird schon der unnützen Ma-lerarbeit gedacht, d. h. der bunten Bilder mit mancherleyFarben.

Auch bey den Griechen wird die linearische Malercy,da man den Schatten einer Sache mit Linien umzog, sü»die älteste gehalten; welches aber, wie ich schon erinnerthabe, nicht Malerey, sondern Zeichnung genannt zu wer-den verdient. Nach einigen soll sie zu Gicyon, nachandern zu Corinth durch den mit Linien umzogencn

Schal-