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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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371
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Malerkunst.

3?r

265. ich weiß aber nicht, womit man dieses beweisen will.Denn, wenn ApelleS und Melantbius um Z648,Nicomachus um Z652 und sogar Echion, der in derio7len Olympiade oder um z8z6 blübete, noch immer nurmit vier Farben malten; I^lrrr. I^ib. z^. c. 7. so ist esnicht wahrscheinlich, daß schon Bularch, der in der r8.Olymplade lebte, mehrere Farben erfunden haben soll. Ja,man weiß sogar, daß der alhenicnslsche Maler Mycon,nebst dem Polygnotus, die beyde nicht lange vor demApclles und Prokogenes arbeiteten, erst die gelbeFarbe eingeführt haben; wen» also damals erst die vier Far>ben aufkamen wie kann da Bularch, der viel früher lebte,Mehrere erfunden haben?

In der zweyten Periode der Malerkunst, die mit der8Ztcn Olympiade anfängt, that sich Panäus, em Bruderdes Phldiaö, durch ein Gemälde hervor, welches dieSchlacht bey Marathon vvriiellte, die die Athemenser denPersern lieferten; die größte Kunst lag darin daß er die Ge-sichter der Heerführer kenntlich gemair hatte. Um die 8ZsteOlympiade ficngen also die Griechen schon an, die Aehnlich,kett d.r Gesichter zu treffen. Lor-rrel. irr Eitiarie.

Oap. VI. § z. Allgem. Künstl. Lex. Zürch 176;.S 654. In eben dieser Olympiade fiel der erste Wettstreitin der Malerkunst vor, wo genannter Panäus in den Py»thischen Spielen von dem Tlmagoras aus Chalcis über-wunden wurde. Oüa. gz-. c. 7. Zur Zeit des Tba,

les (ff Z4Zy) wurden die Kmoer der Griechen schon in derMalerkunst unterrichtet.

Aglaophon von Tbasus lebte in der yosten Olympiademit Alcib indes, und matte ein Mutkerpferd, wodurcher sedr berühmt wurde. Allg. Künstl. Lex. Zürch, 176z.S. 628.

Polygnotus, der Thasier, ein Sohn des MalersMycon, blühete um z;82, verbesserte die Zeichnung,

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