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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malcrkunst.

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Ein allegorisches Gemälde anf daS Volk in Athen setzte ibntn großes Ansehen. Allg. 5kü»stl. her. Zücch l?77>Z. Snppl. S. »5l. Au Rhodiö malte er anf eine Tafel«inen Satyr, der an einer Säule leimte, auf der ein Reh.Huhn saß; neben der Säule war auch Saturn vortrefflichgemalt. Wer aber dieses Gemälde sah, achtete die übrigenSchönheiten nicht, sondern betrachtete nur das Rebhuhn,welches so natürlich war, daß zahme Rebhühner beym An»bltck desselben anfiengcn zu zwitschern und mit den Flügelnzuschlagen- Parrhasius bat daher die Künstler, dasRebhuhn auslöschen zu dürfen, weil es die andern Schön-heiten des Gemäldes verdunkele-

TimantheS, ein Zeitgenosse des Parrbasius, vec<fertigte ein Meisterstück, welches die Scene von der Aufop»feilt,ig der Jphigenie vorstellte, wobey er seine Kunstvorzüglich 1» dem Ausdrucke der verschiedene» Grade derTr mrigkeit zeigte. Iphigenie war mit allen Reizen derJugend und Schönheit ausgeschmückt, alle Züge verriethenden Charakter einer cdeln Seele und zugleich die Unruhe, dieein naher Tod erregt. Der Obcrpciestcr Calchas erschienmit einer majestätischen , seinem Berufe angemessenen Trau-rigkeit. Ulysses zeigte ein von sehr lebhaftem Schmerzebewegtes Gemüth. Eben so zeigte TimantheS seineKunst in dem Ausdrucke der Traurigkeit auf den Gesichterndes Menelaus, Ajax und anderer Personen, die die-sem Opfer beywohnten- Nun sollte der Künstler noch denSchmerz des Agamemnons, des Vaters der Jphi-genia, ausdrücken; dieß wagte er aber nicht, sondernmalte den Agamemnon mft v-chülltem Gesicht und über-ließ es der Einbildungskraft der Zuschauer, sich den Schmerzdes Vaters vorzustellen. Och-. cax. 22.

ckrrLtrtiet. 0/ ert. O,ib. II. ca^i. iz.

Euphcanor zu Athen, der in der i o4ten Olympiadeblühetc, wird für den erste» gehalten, der die Würde derHelden auszudrücken und die Symmetrie rech: zu brauchen

A a 4. wußte.