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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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3 '6 Malerkunst.

wußte, wie er denn auch von den Farben und von der Sym«meine schrieb, /^ftr. IH. Z5. cup. n. Allgem. Künstl.Lex. Zürch 176z. S- 645.

Bisher kannten die Griechen nur zwey Malerschulen,nämlich die griechische und asiatische, welche auchdie ionische hieß; als aber Eupompus aus Eycionin der Malcrkunst berühmt wurde, nahm sei» Schüler Pam-philus hiervon Gelegenheit, eine neue Maicrschule zustiften , indem er die griechische wieder in die attischeund sycio Nische abthcilic, welche letztere vorn Eupom-pus, der aus Sycio» gebürtig war, so benannt wurde.^i„. I.ib. zs. cap. ,0, Allgem. Künstl. Lex. Zürch176z. S- 645 z. Suppl. 1777. S. >50.

Des Eupompus Schüler, Pampbilus von Am-phivolio, an den Glänze» von M- cedo>>ien und Thracien,wurde unter Philipp von Macedonien geboren undblüheie um Z652. BiS aus seine Zeit harken die Gu>chen dieMalcrkunst zu den gemeinen Künsten gerechnet, er aber brachtees zuerst dahin, daß sie von den Griechen unter die freyenKünste aufgenommen wurde, denn er bchaupcete, daß mandie Malcrkunst ohne Mathematik nicht gründlich lernen könne,Wie er denn auch der erste Maler war, der Maihemat k ver-stand und solche aus seine Kunst anwandte. Er brachte essowohl in Sycion als auch bald in ganz Griechenland da-hin, daß kein leibeigener sondern blosFrcygcbvrne dieMa«lerkunst lernen durften, /'/»e. Oib. z;. 10.

Apelles von der Insel Co, ein Schüler des Pam-philus, blühete seit der llilenOlympiade umer Alexan-der dem Großen, und malte, so wie Echion in derlegten Olympiade, Nicomachus von Athen und Pro-loge nes, nur noch mir vier Farben, die die Griecken vonden Egypticr» entlehnt haben solle», Juvcnel de Car-len ras Gcsch- a. a. O. i. ?h. Z. Abschn. 2. Kap.S- 406., wußte aber durch ihre Bum,,chung alle Schalli-

rungen