Band 
Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Maüikunst.

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Sanitäksrath Alaproth untersuchte die Dauerhaftigkeitderselben, verglich sie mit den alten Malereyen aus seinerSammlung und stellte dem Künstler zu stiller Legitimationein glaubwürdiges Zeugniß aus, daß seine Malereyen, diedurchs Einbrennen verschmolzen sind, nur mit der Scheibeselbst, die sie trägt, zerstört werden iönncn. In der nichtunbedeutenden, von ihm verfertigten Sammlung findet mansolche Malereyen aus allen Perioden, welche durch Wap-pen, Landschaften, Allegorien, Familienscenen, Blumenund Dekorationen dargestellt sind. Dazu hat er noch dieErfindung gemacht, auf das von Glashütten durch unddurch gefärbte Glas mit bunten, ganz durchsichtige» Far-ben zu malen; so auch Rosen in ihrem schönen Kolorit aufweißes, durchsichtiges sowohl Tafel - als Hchlglas zu ma-len, welche beyden letzten man unter den alten Ucbercestenganz vermißt. Auf Hohlglas, als auf Pokale, Wein-und Wassergläser, findet man zu Familiengläsern anwend-bar, Allegorien, Blumen, Dekorationen, Insekten, mitden lebhaftesten Farben gemalt, Inschriften, Musikalien,getuschte Portraits im Profil, nebst Schattenrissen mit dervollkommensten Aehnlichkeit. In gleicher Vollkommenheitführt er benannte Sachen auch auf französischem Pvrzellatnaus. Man denke sich das unnachahmliche Kolorit der Fen<ster eines Prunkzimmers, worin die Lieblingsidcen ausge-führt sind; oder nur eine von farbigem Glas gemalte Bor-de an den Seiten des Fensters, worin sich allcrley schöneAllegorien und Dekorationen ausdrücken lassen. DieseSammlung verdient die Aufmerksamkeit des Publikums,und als dauerhafter Lurus angesehen zu werden. HerrMohn war damals in Dresden. Arnstädtische An-zeigen und Nachrichten. 6otes St. ^809. S.279. 28<r.

Ein Frauenzimmer in der Schweiz stellte in der Zür-cher Kunstausstellung 1-^24 zwey in Wolle gestickte Land-schaften auf, in denen die holperigken, hie und da mitGraS bedeckten Stünde, große Felfenparthien/ vor allem

Bb 4 aber