Malerkunst.
stock zu Alkmaar mit einer silbernen Medaille von ;o Gul«den belohnt; nämlich eine künstliche Mischung von Oelfarbemit zerstoßenem Eyweiß, so daß sie dann mit Wasser ver-mischt und leichter ane allerley Stoffe aufgetragen werdenkann Ferner eine andere Mischung von Kreide, Schwär-ze und Gummi - Wasser, die er in einem Bericht beschrieb,aus dem sich nicht füguch ein befriedigender Auszug machenläßt. Intclligenzbl. der allgcm. Lit. Zeit. Je-na i8O2. Nr. y;.
In England war Reinolds der Retter und Erwe-cket der Malcrkunst, besonders der Bildnißmalcrey und zu-gleich der Stifter der königlichen Kunstakademie.
In England bat man eine Art Naturmalerey mitdurchscheinenden Farben, welche spielt oder changirk, unddas spielende mancher Steine, Muscheln und Fossilien ge-nau nachahmt, erfunden, und seit der Zeit zu Tischblät-lern, Kaminstückcn, Kutschcnfnllungcn und andern Zierra-then angewandt, die kostbaren Stein, wie den Marmor,den Labrador oder das Welkauge vorstellen sollen, ohne eszu seyn. Diese Malerey kann auf Leinwand, Leder, Holz,Stein oder Eisen gelegt werden. Wenn die Grundfarbeaufgetragen und trocken ist, wird der Grund mit durch-schimmernden Farben geädert, getröpfelt, gefleckt, wie esdie Absicht fordert. Ehe diese trocken sind, werden diedritten durchsichtigen Farben aufgetragen, und wenn sienoch feucht sind; mit einer Windmaschine in einander gebla-sen, woraus verschiedene Sch.'">r»ngen, Tinten undWechsclvngen entstehe»,. Journal für Fabrik. 1798.Irin. S. 476. findet man die umständliche Beschreibungdieser Malcrcy.
Unter den Spaniern sind als Maler berühmt: Zur-bare, n, DelaSqucz, Cvello, Murillo, Alonz»Cano, Palomino, Nava rate und Ribera, sonstEpangnoleto. Allgem. gcogcaph. Ephemer!-
den.