Malerkunst.
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Letzteres hat Charles Louis Cadet in dencke O/irU. I'oin. XDI. pn§. zi;—Z22. durch Ver-suche dargethan, aus denen sich folgende Resultate ergaben:i) Der frische Kleber ist im Weingeist unauflöslich. 2) Erwird aber darin auflöslich, wen» er in saure Gähcungübergegangen ist. z) Der im Weingeist ausgelöste KleberWird vom Wasser niedergeschlagen. Diese Auflösung,wenn sie bis zur SyrupSdicke abgedampft ist, liefert einenFirniß, der in den Künste» gebraucht werden kann. 5)Der in saure Gahrung übergegangene Kleber, wenn er mitWeingeist verdünnt wird, giebt einen guten Firniß ab,läßt sich mit Farben versetzen, und hängt sich sehr fest andie glattesten Körper an. Die vegetabilischen Farben ver-binden sich vorzugsweise damit. 7) Die mit diesem Firnißgemachten Gemälde trocknen geschwind, verbreiten keinenschädlichen Geruch, und können abgcwaschcn werden. 8)Mit Kalk kann ein sehr fester Kitt daraus gemacht werden.
Ein geschickter Miniaturmaler in Paris hat nach lan-gen Versuchen ein Mittel entdeckt, den Miniaturgemäldendiejenige Solidität Zu geben, die man bisher an ihnen ver-mißt hat. Sein Verfahren schadet nicht nur den Farbennicht im mindesten, sondern sie erholten dadurch noch mehrGlanz und Durchsichtigkeit. Herr Bourgeois, welcherzu Paris in der Rue de Moulins wohnt, bedient sich seinerErfindung nicht nur bey seinen eigenen Arbeiten, sonderner übernimmt es auch, den Arbeiten anderer Miniaturma-ler dadurch diejenige Solidität zu geben, welche bisher die-se Act von Male' " noch nicht gehabt hat. Zeit. fürdie elegante Welt. S. 22. 1807.
Octavius von Been oder Ot?o Vanrus,geb. z» Leyden i>>6. -s iflzg. brachte die Wissenschaft vonLicht und Schatten zuerst in gewisse Regem. Allgem.Künstl. L ex. Zürch. 176g. §. 572.
Die nieder.» mische ökonomische Gesellschaft zu Haar-lem hat folgende Elfindung des MalerS I. P. v. Hor-
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