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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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420 Malecschule. Malcygroschen.

Schule, ihren besondern Charakter, noch haben sie 'sichnach einem Muster gebildet. Frankreich hat Maler undZeichner gehabt, die man ihrem Charakter nach zu der rö-mischen Schule rechnen müßte; andre, die in ganz andreClassen kommen. Es geht also gar nicht an, daß manFrankreichs Künstlern überhaupt einen Charakter beylege.Wollte man gegen sie so unbillig seyn, wie einige französischeKunstrichtcr gegen die Deutschen gewesen, denen sie über-haupt einen gothischen Geschmack Schuld geben , so könnteman sagen, die französische Schule habe dieses eigen, daßsie sich nicht über die gemeine Natur erhebe, sondern viel-mehr diese in die besondere kleine Manier ihres Landes undihrer Sitten hincinzwinge. ES sey aber fern Lvn uns, ei-ner Ration, die sich um die zeichnenden Künste wirklich sehrverdient gemacht hat, auS Rache gegen einige unverständigeSchriftsteller etwas aufzubürden. Poussin, Eusta-chius, Le Süeur, Le Brün, Franz de Troy,La Fage, sind Männer, die wegen der großen Gedankenund der Stärke der Zeichnung jeder Schule Ehre machen.

Man kann die Arbeit und den Geschmack der französi-schen Maler in einer Folge von Gemälden sehen, die in derKirche Rolre Dame zu PariS aufgehängt sind, da seit i6zodaS Gewerk der Goldschmiede dieser Kirche jährlich ein gro-ßes Gemälde als ein Gelübde schenkt. Bey FlorentLe Comte — Lr'nAu/cre-ttcL ck'm'osil-

oecpunc, > 1. I. S>

227. der zweyten Brüsseler Ausgabe — findet man «inBerzeichniß dieser Gemälde von i6;o — »699. —

Supplemente zu DollbedingS Archiv nützli-cher Erfindungen. Leipzig 1795. G. 141 — l4Z.Sulzer Theorie der schönen Künste Bd, II. S.261 — 2ö;.

Malcygroschm,. kleiner Groschen, eine böhmische Münze,welche Kaiser Maximilian II. bat schlagen lassen.Auf der einen Seite steht: IAnn/er/. //. O. L?> /!. /. §.

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