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Manometer.
rrc/ie Sarzoet'. neiv. cke vncuo L^oertro. p. nq.Boyle machte es als seme Erfindung bekannt.
//rLt. ^r'^oriL. tit. 14. und ^/ir/oz. ^erer^. n. 14»x. 2Zi. ES ist eine kupferne, luftleere und verkneteteKugel, die an einem empfindlichen Waagebalken bangtund mit einem an dem ander» Ende hängenden Gegen»gewicht, das so klein als möglich ist, ins Gleichgewichtgebracht wird. Wenn nun die Luft von außen dichterwird; so verliert die Kugel etwas von ihrem wahrenGewicht und steigt; wird aber die äußere Lust dünner:so sinkt die Kugel nieder. Der Ausschlag dieser Wagewird entweder durch zugelegte kleine Gewichte oder durcheinen Gradbogen gemessen. Guericke und Boyleverkannten noch die wahre Absicht dieses Instruments,denn jener hielt es für ein Barometer, und dieser füv«in statisches Baroscop; Wolfs zeigte aber zuerst,Laß cS ein Manometer oder Manoscop sey. WolfsMathcmat. Lex. Leipzig, 1716. p, 860. Der HerrPros. Pfleiderer sucht zwar den Vorwarf, als habeOtto von Guericke das Manometer mit dem Baro-meter verwechselt, oder beyde Werkzeuge nicht hinlänglichunterschieden, von ihm abzuwenden; allein die Stellen,auf die sich der Herr Pros. Pfleiderer deshalb inGuericke's Werken beruft, beweisen zwar, daß Gue-ricke in der That das Gewicht der ganzen Atmosphärevon der Dichtigkeit einzelner Theile derselben gehörig zuunterscheiden gewußt hat, woraus er leicht hätte folgernkönnen, daß von einer luftleeren Glaskugel, welche nurdie Dichtigkeit der umgebenden Luft anzeigt, kein Schlußauf Dinge zu machen sey, die von dem Gewichte der gan-ze» atmosphärischen Luftsäule abhänge». Demobnerachtethat Guericke diese Folgerung in der That übersehen,und sei» Manometer mit den Wettcrveränderungcn inVerbindung gebracht, welche offenbar blos auf das Baro-meter Beziehung haben. So sagt ernovn cko vacuo s/iatio. ^rnsterck. 1672. x. H4>),
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