Rechenmaschine.
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»«glichen Societät der Wissenschaften zu Göttiugen vor«gelegt. Es können folgende Rechnungen mit ihr gemacht»vcrden: Addition, Subtraction, Multiplication, Di-vision mit genannten Zahlen, Duodecimal- und Sexa-gesimal - Rechnung , gemeine Berechnung, Regel deTri, Luinque, Quadrat- und Cubikwurzelausziehung,arithmetische Progression gemeiner und genannter Zah-len, Rechnung mit größeren Zahlen, als die Maschineenthält. Die Maschine ist ganz rund, ihr Gehäuse istvon vergoldetem Messing, im Durchschnitt 10 und ^Pariser Zoll und beinahe viertehalb Zoll hoch. Göttin-gisches Magazin für die Wissenschaften und Lite-ratur. z. Jahrgang, ztes Stück. S. 774. Göttin-gische gelehrte Anzeigen. 1784. 120. Stück.Eine ausführliche Beschreibung der Maschine von I. H.Müller hat der Erfinder selbst geschrieben, unter demTitel: Beschreibung meiner neuerfundenen Rechenma-schine, nach ihrer Gestalt, ihrem Gebrauch und Nutzen,mit einer Borrede von Ph. E. Klipstei n. Frankfurtund Mainz, 1786. 8-
Herr Auch zu Vaisingen, geboren 1767 zu Echter-dingen bei Stuttgard, Sohn eines Bauers und Schü-ler des Magister Hahn, der die Kunstwerke seines ver-storbenen Lehrers mit neuern Erfindungen verbesserte,hat eine neue Rechenmaschine erfunden, die 1790 be-kannt gemacht wurde. Journal der Physik derHrn. Dr. Green. 1790. 2. B. r. Heft.
Der Bauconductor Grüson in Magdeburg hat einesehr einfache Rechenmaschine erfunden, die aus 2 aufeinander liegenden Scheiben, 9 Zoll im Durchmesser, be-steht , durch deren Hülfe das Addiren, Subtrahiren,Multipliciren und Dividiren ganz mechanisch und fehler-frei verrichtet werden kann. Sie kostet nur einen Tha-ler in Golde und wurde 1791 bekannt gemacht. An-zeiger, 1791. Nr. 109.
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