Rechenmaschint.
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Eine kleine Rechenmaschine zum Gebrauch für Schu-len erfand Herr Johann Conrad Gütle in Nürn-berg. Sie kostet nur 8 Groschen, ist sehr einfach undleicht, besonders zum Multipliciern und Dividirenbrauchbar; man braucht auch nicht, wie bei allen bisherbekannten Rechnungsmaschincn nöthig war, bei'm Mul-tiplicircn Zahlen im Sinne zu behalten. Man kann dieMaschine in die Tasche stecken und sehr geschwind damitrechnen. Ncichsanzeiger, 179z. Nr. 121. S.1044. Eben dieser Herr Gütle in Nürnberg erfandauch eine elektrische Nechnungsmaschinc. Die von einerPerson gewählte und in ein Kästchen verschlossene Zahlwird durch das elektrische Feuer auf dieser Maschine au-genblicklichberechnet, durch Numeriren, Addiren, Sub-trahiern, Multipliciern oder Dividiren, wie es die Per-son nur verlangt.
Derselbe Künstler hat in seiner Beschreibung einigerUniversal- und Particular-Rechnungsmaschinen, Nürn-berg, 1799, folgende Rechenmaschinen beschrieben undabgebildet: i. die Neperischen Rechenstabe (8a-cilli ldleperi), 2. die N e p er i sch en Nechenplattchen(I^srnellae Neperi); Z. Caspar Schotts Rechenma-schine; 4. besondere Tafel zum Addiren und Subtrahi-ren; Z. 1'oetii IVlensula ?vt!mgcii'ica» oder PrahlsRechenmaschine; 6. neue, sehr bequeme Nechnungsma-schine zum Addiren, Subtrahiern, Multipliciren undDivihiren, und 7. große pythagorische Rechnungstafcl.
Herr IVI. Jordan hat mehrere Rechenmaschinen undRechnungstafeln angegeben, die einfach und im Ge-brauche leicht und sicher sind. Sie können alle aus Pa-pier auf Holz geklebt, aus Pappe und einigen Blechstrei-sen verfertigt werden. Er hat sie in folgender Schriftbeschrieben: iVI. Theodor Ludwig Jordans,Praceptors der lateinischen Schule zu Schorndorf imWürtembergischen, Beschreibung mehrerer von ihm er-