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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Regenbogen.

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sein Buch zu Padua undBrixen ausarbeitete, ob eZ gleich«rst 1611 zu Venedig herauskam. Er nahm eine mitWasser gefüllte Glaskugel, befestigte sie an einer Schnurund bewegte solche in einem Zimmer, wo sie von derSonne beschienen werden konnre, mittelst einer Rolleso lange aufund nieder, bis er die verschiedenen prismati-schen Farben des Sonnenlichts darin erblickte, b Au-diesen Erfahrungen erklärte er, daß der Lichtstrahl obe»wärts in den Tropfen fahre, an die Hintcrseite hinge-brochen, von da aus zurückgeworfen und beym Ausgangean der Vorderflache aufs Neue gebrochen werde. Da derVersuch lehrt, daß alle gleichfarbige Strahlest an ähnlichliegenden Stellen jedes Tropfens ausfahren, so erklärter hieraus sehr deutlich, daß jede Farbe einen Kreisbogenbilden müsse, dessen Mittelpunkt in der Linie von derSonne durch das Auge liegt. Seine Erklärung des äuße-ren Bogens und der Farben ist aber irrig. ?

Descartes verfolgte den Wfg deS de DominiS,wiederholte dessen Versuch und gab x6z7 zuerst einerichtige Erklärung des äußeren Regenbogens durch zweyBrechungen und zwey Reflexivsten, wobey der Strahlim unteren Theil des Tropfens eingeht und vom obernher ins Auge geworfen wird. Descartes erklärte alsobeyde Regenbogen richtig, aber nur als, helle, noch nichtals farbige Bogen.

Erst Newton wußte sowohl die Entstehung, alsauch die Ordnung der Farben des Regenbogens zu erklä-ren. n Der Abbe P*** hat 1788 diese Erklärungdes Regenbogens bcstritten und behauptet, daß die wahreUrsache der Farben des Regenbogens in der, der Stelledes Horizonts, wo sich der Regenbogen zeigt, entgegen-stehenden Wolke, durch welche die Sonne alsdann zustehen scheint, gesucht werden müsse. Hartsoekcrhat zuerst den Schatten bemerkt, der an der äußerenGrerze des Regenbogens erscheint; er soll daher kom-men