Reksemantel. Reitkunst.
7 -
sich durch seine historischen und geographischen Kenntnissebeliebt gemacht, daber ihn der genannte König dazubrauchte, den Fluß Indus und die Seeküsten zu erfor-schen. Er endigte diese Entdeckungsreise in zo Mo-naten, und setzte eine Beschreibung davon unter demTitel: Periplus, auf. * Nach ihm that sich der car-thagincnsische Admiral Hanno durch eine Entdeckungs-reise hervor, die er auch beschrieb. Hanno lebte imJahr der Welt ZZZ8- ^ Unter Alexander dem Gro-ßen machte Nearch eine Seereise. Die Beschreibun-gen dieser Reisen sind noch vorhanden, man zweifelt aberan ihrer Aechtheit. Noch hat man auch Nachricht voneiner Umschiffung von Afrika durch die Phönizier aufdes egyptischen Königs Nach» Befehl, von einem ähn-lichen unvollendeten Unternehmen des SataspeS aufLcrxes Befehl, und von großen Seereisen desHimilco,Pytheas und Euthymenes. Die älteste bekannteSammlung von Reisen war die, welche Sam. Gry«näuS IZZZ besorgte.
1- Joh. G. Hagere geographischer Büchersaar. I. Th. S.
SSS. L. Ebeodas. S. 418.
Reksemantel. Einen bequemen Reisemantel, dessen sichReisende, besonders fahrende Personen, als Mantel,Mütze, Fußsack, und, in Herbergen, als Bette bedienenkönnen, erfand Caspar Schöntaube, ein Künstlerund Maler zu Gumbinnen in Ostpreussen, um da-Jahr 1791.
Reitkunst. Das Reiten auf Thieren ist sehr alt. Re-becca ritt schon auf einem Kameel r und zuIac 0 bs?und Hiobs Zeit ^ war bereits das Sitzen zu Pferdebekannt. Sal 0 m 0 hielt eine große Menge Pferde, dieer aus Egppten kommen ließ, * und die wahrschein-lich auch zum Reiten gebraucht wurden. Unter derRegierung des Hiskias wird zuerst der assyrischenReiterep gedacht. ^ Etwa 4 oder 500 Jahr hernach
wurde