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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Reitkunst.

wurde die Reitkunst bey den nordischen Bölke-n, denTreroniern und Cimmcriern getrieben; diese sielen150 Jahre nach Troja's Zerstörung in Jonicn undLydien ei», und brachten die Reitkunst dahin.

Wer aber das Reiten zuerst erfand, ist ungewiß;die Meinung derer, welche diese Erfindung den Egyp-tiern zuschreiben, scheint die wabrscheinlichste zu seyn.Einige schreiben die Erfindung des Reitens dem Egyp-tier Orus, einem Sohne des Osiris, 6 Andere aberdem Sesostris zu, ? der auch S e so n ch o se s, Se-sonchides oder S e so n ch 0 si d e s genannt wird. Dieerstere Meinung bestätiget Plutarch. ^ Daß bey denKriegsherren des Sesostris schon Reitcrcy war, be-stätiget Diodorus. ^ Zu Moses Zeit war schondie Reiterey der Egypticr unter dem Pharao be-rühmt. 'o In der Folge wurde sie noch furchtbarer;als der egvptische König Sisak den Rchqbeam be-kriegte, hatte er 60000 Reiter bey sich. ^

Homer,. Sophoclcs, Pausanias und Dio-dor behaupten, Neptun habe unter Allen zuerst P'erdegebändiget und die Reitkunst gelehrt, ^ daher er auchHippius genannt, von zwev Meer-Pferden gezogen,und ihm zu Ehren die Rennspicle mit Pferden gehal-ten wurden,

Der griechische Redner Lysias schreibt die Erfin-dung der Reitkunst den Amazonen zu. "

Andere schreiben die Erfindung des Reitens demDellerophon, einem Sohne des Glaucus, Kö-nigs in Ephyrq oder Corinth, zu. " Die Poetendichten von ihm^ daß er sich sogar auf den geflügeltenPegasus gewagt, und auf selbigem die ungeheure Chi-mara erlegt habe,

Virgik schreibt die Erfindung der Reitkunst denPeletronicxn, einem thessalischcn Volke, zu. ^ An-dere