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Roßmühlen. RossoliS.
dacht. Der Verfasser sagt, er habe die Frucht beyNvndelct gekostet, nachher aber aus Baruth in Egyptenerhalten. Karl de l'Ecluse beschrieb 1582 Blütheund Früchte, die er doch nicht frisch gesehen hatte. Ebendieser erzählte im Jahr 1601, daß er 1588 in Wieneinen zwölfjährigen Baum, der aber noch nicht geblü-het hätte, zurückgelassen habe. ^
r. Hübners Kunst - und Natur - Lexikon. 1746. S. 436.
L. BeckmannS Beyträge zur Gesch. der Erfindungen.
I. S. 497.
Roßmühlen entstanden aus den Handmühlen. VergleicheHandmühl e. Man nahm statt der Kurbel ein dickeresund längeres Holz, das man an der Keule befestigte,und brachte an dem Ende des Querholzes eine Deich-sel an, woran man Dich spannte, welches nun dieKeule mit verbundenen Augen im Kreise herumtrieb.Der Mörser mußte in die Erde gegraben oder aneinem starken Pfahle befestiget seyn. Etwas über zoc»Jahre nach dem Kayser Augustus waren mehr alsZoo öffentliche, theils Hand-, theils Roßmüblen inRom, ohne die Mühlen der Privatpersonen. Im JahrZiy befahl Constantin noch, daß die in Sardinienzur Handmühle Verurtheilten nach Rom gebracht wer-den sollten ; aber Au so n in s, der unter Theodo-sius dem Großen lebte, erzählt: man habe zu seinerZeit aufgehört, die Fehlenden zur Handmühle zu ver-dammen, und es habe keine alidere Mühlen mehr ge-geben, als solche, die durch Thiere getrieben wurden.Vollständige theoretische und praktische Ge-schichte der Erfindungen. III. Band. Zürch. S.62. 6z.
Rofsvlis ist eine Erfindung der Italiener. Der Namedieses Liqueurs kommt von der Pflanze kos Solls her,die, nebst andern Kräutern, darunter gethan wurde. *Den kos solis 6'Lsxaga« erfand Herr Donervillezu Paris. 2
1. Der