Salz. izr
maliges Waschen macht das gewöhnliche Seesalz so rein,wie jedes andere fremde Salz, und jedes wiederholte Wa-schen macht es 4 ^ reiner, als es vorher war, so daßes nach dem zweyten Waschen schon 2omal, nach demdritten Waschen yimal, nach dem vierten Maschen 410mal, nach dem fünften Waschen iZgsiwal reiner ist,als es anfangs war. Die Güte dieses Salzes zeigt sichim Geschmack und in der Wirkung desselben zur Erhal-tung der Fische, des Fleisches und der Butter, als sol-cher Dinge, die immer von Wichtigkeit sind. Diesesganze Verfahren empfiehlt sich besonders dadurch, daßes einfach, leicht und wohlfeil ist. "
Auf der Bruchsaler Saline ist durch häufig angestellteVersuche eine neue aus Bitterlauge gesottene Gattungvon Salz erfunden worden, das nach mehreren damitgemachten Proben zum Düngen des Klees, Flachses,Hanfs, Hirsen, so wie aller andern Arten von Garten-und Feldfrüchten, ingleichen auch der Obstbaume, mitgutem Nutzen gebraucht werden kann. Ein Eimer vondiesem Salze, wenn es mit zwey Simmer abgelaugterAsche vermengt wird, befruchtet zwey Viertel Ackerfeld.Man darf nur die Pflanzen oder Früchte, wenn sie etwaeinen Zoll aus der Erde hervorgewachsen sind, und zwaram besten unmittelbar vor oder nach einem Regen, ganzdünne damit überstreuen. Auch beym Vieh ist bisher,dieses Salz mit Vortheil angewendet worden. DerSimmer kostet bey der Direction nicht mehr, als 12 Gro-schen "
Der Obristlieutenant von Strebelow zu Milen-zisch in Schlesien hat ein Düngesalz erfunden, wovonein Pfund zu 20 Scheffeln Aussaat hinreichend seynsoll. "
1. 1. Mose 19, L6. S. Nero-lot. II. 11 . 77. Z. kohä. Vor.ßil. 6s rerum Inventar. I.II». 111. 5. 4. Nn vers. Ler. II.S. 13Z. 5. 7i«l. <9«re/ar äs dello clvill. Lid. II. csx.
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