Sapphische Verse. Sattel. 157
per und Kunkel haben den Sapphir nachzumachengelehrt. ?
1. Hohelied Sal. 5, 14. 2. Jac obson Lechnol-lWLrtcrbuch.III. S. 512.
Sapphische Verse haben IN der ersten Region einenJambus, in der zweyten einen Spondäus, in der drit-ten einen Dactylus, in der vierten und fünften zweenTrochäen. Diese Versart wurde von der griechischenDichterin Sappho 604 Jahr vor Christi Geburt er-funden. biotss lii'itor. a<! IVIai-nior-. Oxori. x. 201.
Sardonhr, ein Edelstein, den Plinius Sarllemvx eLsräs nennt. Der nachgemachte Sardonpx war schonzu des Plinius Zeit bekannt,
Sarg. In China wurden die Sarge unter Hoang-tierfunden. ^ Im i6ten Jahrhundertjwar die Gewohn-heit, die Todten in Sarge zu begraben, in Deutschlandpoch nicht ganz allgemein, 2 In Nürnberg wurden dieTodten erst seit der Hälfte des l7ten Jahrhunderts inSärgen begraben. 2
1. Goguct vorn Ursprung« der Gesetze-'III. S-274. 2.Lr-chivische Nebenarbeiten von Spieß, 1785. II, Lh, IV.Z, Journal von und für Franken. I. B, 1. Heft. Nr. 7.Nürnberg, 17L0.
Sattel. Plinius erzählt, ^ Pelethronius habeZaum und Sattelzeug zuerst eingeführt; man weiß abernicht einmal, wer Pelethronius gewesen ist, und Ei-nige wollen die Pelethronicr, ein Volk in Thessalien,darunter verstehen. Wenn man sich auf Luthers Bi-belübersetzung verlassen könnte, so kämen die AusdrückeSattel und satteln gar frühzeitig vor; aber Sat-tel heißt in jenen Stellen die Decke, die auf das Last-thier gelegt wurde, und satteln heißt, den Sitz bereiten,wo der Reiter sitzen soll. Plautus (-j- ZZoo n. E.
d. W.)