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Schachspiel.
nischcr König dem persischen König Cosrocs (4 ggo)mittheilte. ^ Hydius sagt, daß die Verpflanzung deSSchachspiels aus Indien nach Persien in die Zeiten desNushiravan falle, der mit dem Justiuian gleich-zeitig lebte, und daß die Erfindung desselben den India-nern gehöre, ^ worin ihmv. Willis ^ beystimmt. Ebendieser Hydius erzählt am angefülleten Orte, daß dasSchachspiel schon auf den amerikanischen Inseln ange-troffen worden wäre, als die Europäer zum ersten Maledahin gekommen wären, woraus er schließt, daß die Be-wohner jener Inseln sonst mit den Morgenlandern Ver-kehr gehabt haben müßten. Fast um eben die Zeit, wodas Schachspiel nach Persien kam, wurde es auch unterder Regierung des Kaisers Wu-Ti in Sina bekannt. ^Die Perser selbst schreiben die Erfindung desselben einemindianischen Brammen, zu Anfang des fünften Jahr-hunderts, Namens Zezeh Eben Daher, zu, den dieAraber Sessa oder Sissa Ebn Dahir nennen,welcher den jungen König Behub oder Behram da-durch unterrichten wollte. " Weichmann fand zu-erst, daß das Wort Schach aus der persischen Spracheherkomme, wo es einen König bedeute, und übersetztealso Schachspiel durch Königsspicl, welchen Namen dasSpiel von seiner Hauptperson, nämlich von dem König,erhalten hatte. ^ Die Perser theilten dieses Spielden Arabern mit, und durch diese kam es nach Spanien.Einige haben gemepnt, daß man dieses Spiel vor denKreuzzügen nicht in Europa gekannt habe; allein dererste Kreuzzug fällt in's Jahr 1096, und in England kamdas Schachspiel schon zur Zeit Wilhelms des Erobe-rers (-s- 1088), also vor den Kreuzzügen auf. " Dasist aber nicht zu läugnen, daß es zur Zeit der Kreuzzüge,besonders im i2ten Jahrhundert, erst durch die Araberin Europa bekannter wurde, und besonders auch nach Ita-lien kam, wo es etwas von seinem Eigenthümlichen ver-lor, indem die Italiener den General <Ferz) sehr