Schachspiel.
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Schachbret gebraucht, zwölf verschiedene Steine angege-ben, und die Fächer bis auf no vermehrt.
Der König Ludwig Xlll. in Frankreich hatte einSchachspiel, das einem ausgestopften Kissen glich, undwo die Steine in dem Fuße mit Nadeln versehen waren,daß man sie auf dem Kissen feststecken und also auch ineinem Wagen oder in einer Sanfte damit spielen konnte.
Herzog August von Braunschweig, der unter demNamen Gustav us Selen us über das Schachspielschrieb, erfand ein Schachbret, das in die Lange 12, indie Breite aber nur 8 Fächer hatte.
Weichmaun scblug Schachbrete vor, wo 4, 6 bis8 Personen zugleich spielen konnten.
Harsdörscr lehrt, wie der Boden eines Zimmerseinem Schachselde gleich belegt und darauf mit lebendi-gen Personen gespielt werden könne, dergleichen DonJuand'Austria auch wirklich angelegt und sich der-selben bedient haben soll. "
Euler versuchte schon den Springer, der an einigenOrten auch Reiter oder Rüssel heißt, auf dem Schach-brete wieder dahin zu bringen, wo er ausgegangen war;ob er diese Absicht auch wirklich erreicht hat, weiß ichnicht. Indessen hat der Herr Baron y on Nimp tsch,k. k. Hauptmann von Kaiser Infanterie, dieser Sacheweiter nachgedacht und eine durchaus anwendbare Formelgefunden, nach welcher er den Springer alle Felder desSchachbrets nur einmal durchlaufen laßt, und ihn auseinem bestimmten Felde doch zuletzt r'n ein anderes eben-falls vorherbestimmtes, doch anders gefärbtes Feldbringt. Bei jeder Reise weiß man voraus, wie manvon jedem willkürlichen Felde, bei dem man angefangenhat, an das Feld gelangen wird, bei dem man aufhö-ren soll.
Der