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Schachspieler.
Tisch, auf welchem ein versperrtes Kästchen steht, daSaber mit der Maschine nicht die geringste Gemeinschafthat. Sowohl der verdeckte Tisch, als die Maschine sindvoller Räder, Hebel und Spring^cdcrn; und der Erfin-der macht gar keine Schwierigkeit, diese zu zeigen, be-sonders wenn er wahrnimmt, daß man einen darin ver-borgenen Knaben muti,maßet. Wenn diese Maschinespielt, hebt sie den Arm asif, richtet ihn nach der Seitedes Spiels, wo der Stein steht, dar weggenommen wer-den soll, bringt vermittelst des Handgelenkes die Handzu dem Steine nieder, macht die Hand auf und dannwieder zu, um den Stein zu fassen, hebt ihn auf undstellt ihn auf das Feld, wo er hinkommen soll. Sie legtsodann ihren Arm auf ein Polster, das neben demSchachbrcte liegt. Nimmt sie ihrem Gegcnpart einenStein; so bringt sie ihn durch eine einzige Bewegungvon dem Brete weg, und führet durch eine Reihe der jetztbeschriebenen Bewegungen den Arm wieder herzu, ihreneigenen Stein zu nehmen und ihn auf das Feld zu stellen,wo derjenige stand, den sie weggenommen hat. Oft be-diente man sich einer List, die Maschine zu betrügen.Man ließ z. E. die Königin wie den Springer gehen;aber sogleich faßt die Maschine die Königin und stellt siewieder auf das Feld, wo sie vorher stand. Und diesesAlles geschieht mit der Fertigkeit des geschicktesten Spie-lers. Viele, sowohl inländische als fremde, Gelehrte undMathematiker haben diese Maschine auf's sorgfältigste un-tersucht, ohne auf die Spur zu kommen, wie sie ihreBewegungen verrichtet. Der Erfinder stand allezeit ne-ben dem Tische oder sah einige Augenblicke in das neben-stehende Kästchen, ging auch wohl etliche Schritte davonweg; aber Niemand konnte die geringste Bewegung anihm bemerken, die einigen Einfluß auf die Bewegungder Maschine verrathen können. Man vermuthete, daßein Magnet dabei im Spiele sey, aber Hr. von Kem-pelen erbot sich, daß er Zedem erlauben wollte, den
stärk-