Schall.
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daß der Schall durch eine Bewegung des ganzen Körpersoder doch größerer Theile desselben entstehe, wobei ersich auf die Versuche des Hrn. v. Chladni beruft. ^
Die Klänge der Stäbe und Blechstreifen hat zuerstDaniel Bcrnoulli untersucht, dem Euler undNiccati hierin nachfolgten. Die Klänge der Ringeund Glocken untersuchte Euler, die Klänge der Har-monikaglocken untersuchte Golovin, die Klänge derelastischen Ringe, Ncctangelscheiben, Glocken runderScheiben und der Quadratscheiben untersuchte l).Chladni, der auch das Mittel erfand, die Klänge derTone sichtbar vorzustellen, indem er Sand auf den Kör-per streute, ihn hernach am Rande mit dem Violinbogenstrich, da dann der Sand von den schwingenden Theilenabgeworfen wurde, sich auf den Schwingungsknotenoder festen Linien sammelte und mehrentheils regelmäßigeFiguren bildete. Ueber die verschiedenen Schwingungs-arten der Saiten hat zuerst Sauvcur im Jahr r?orund über die Tone der Blasinstrumente Bernoulli imJahr I7-Ü2 zuerst Versuche angestellt. *
Gassen di wird für den Ersten gehalten, der im An-fange des vorigen Jahrhunderts die Geschwindigkeit derFortpflanzung des Schalles durch Versuche abzumessensuchte. Hierin fvlgten ihm der P. Mcrseune unddie Florentiner Akademisten. In Frankreich stellten Cas-sini, Hupgens, Picard und Römer gemein-schaftliche Versuche hierüber an, welches in EnglandHalley, Der h am und Flamstead thaten. Cas-sini, deLhury, Maraldi und de la Cailletrieben diese Versuche mehr in's Große, und de la Con-damine stellte dergleichen auch in Cayenne und beiQuito an. Aber Newton war der Erste und Einzige,der die Geschwindigkeit des Schalles durch die Stärke derBetrachtung oder durch die Theorie zu bestimmen suchte.Er betrachtete den Schall als wellenförmige Schläge der
Lust,