Schauspiel.
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regelmäßigen Vorstellungen auf der Schaubühne Gele»genheit gaben. So entwickelte sich aus dem satyrischenDrama, vermuthlich ehe es noch so vollkommen war,als wir es in den Cyclopen des Euripides finden, diezweyte Gattung des Lustspiels, nämlich die eigentlichegriechische Komödie oder die Vorstellung solcher Perso-nen, die über sich selbst Lachen erregen wollten, wo-durch sich, diese zweyte Gattung des Lustspiels von derersten, nämlich vom satyrischen Drama, unterscheidet.Zn ihr traten nämlich diejenigen selbst auf, welcheursprünglich bey jenen Ersten nur verspottet wurden.Hier sieht man die Wahrscheinlichkeit, wie die Komö-die ihren Anfang aus einer Lustbarkeit oder Possenahm, dergleichen freye Völker zu allen Zeiten hatten;aus einer Posse, mit welcher einige Lustigmacher aller-hand antastende Reden über vorbcygchende Personenverbanden. Statt dieser Posse legte man aber baldwirkliche, damals neue Begebenheiten bey dem satyri-schen Drama zum Grunde, wie man aus den, demKrates zugeschriebenen, Verbesserungen ersieht; manführte lebende, sogar bey der Vorstellung gegenwärtigePersonen darin-auf, und nannte sie mit ihren wahrenNamen. Die älteste Form des Lustspiels in Athenscheint noch nahe an ein solches Posscnspiel zu grenzen,denn Aristophancs wirft seinen Vorgängern undselbst seinen Zeitverwandten vor, daß sie Gaukelcycnmachten, um Kinder zum Lachen zu bringen, und daßihre Stücke meist aus Possen bestehen. In der Artund Weise, wie sich die Hekuba, die Phönizierinnenund Bacchantinnen des Euripidesanfangen, zesgen sichdie ersten Anfänge der dramatischen Kunst. Hier siehtman die Möglichkeit, wie i) eine Perlon von sich denZuschauern eine ganze lustige oder lächerliche Geschichteerzählen konnte, 2) wie diele Art der Erzählung schondem eigentlichen Drama näher kam, und g) wie daSDrama anfänglich nur einen Schauspieler haben, nur
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