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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schauspiel.

chusfesten aufgeführt, wo die Spielenden dem Bacchuszu Ehren zweyerley Arten von Liedern absangen, näm-lich dithyrambische, welches Gesänge von einem hoch-trabenden Ton und Inhalt waren, und nach desAristote -les Meynung zur Tragödie Veranlassung gaben; fer-ner phallische Lieder, die ausgelassen und muthwilligwaren, und, wie Aristoteles sagt, zur Komödie Ge-legenheit gaben. Wahrscheinlich waren schon dieseLieder aus dem Stegreife gemachte Spöttercyen überdie Thorheiten Anderer. Um das Fest ergötzender zumachen, wurden diese Lieder durch lustige Schwänkeund Erzählungen unterbrochen, ^ y,'e bald in persön-liche Satyrcn ausarteten, die vielleicht Knechte, derFreyheit des Festes zufolge, gegen ihre Herren vor-brachten. Daß diese Lustspiele satyrischen Inhalts wa-ren, daran kann man um so viel weniger zweifeln, dadie förmliche Komödie der Griechen anfangs blos Per-sonalsatyren zum Grunde hatte; auch waren in vielspäteren Zeiten die Bacchusfcste noch mit ausgelasse-nen Spöttercyen verbunden. ^ Jene phallischen Lieder,sammt den dazwischen cingeschobenen lustigen Erzählun-gen oder Vorstellungen mancher Begebenheiten dcSBacchus, an deren Stelle man nachher Schwanke undSpöttercyen über die Thorheiten andrer Menschen setz-te, machten das satyrischc Drama der Griechen aus,welches die älteste und erste Gattung des Lustspiels inGriechenland ist, wenn man das Lustspiel im weitestenUmfange nimmt. Ein unterscheidender Charakter des-selben ist dicker, daß die darstellenden Personen nichtsowohl über sich, als vielmehr durch sich und nur überAndere Lachen erwecken wollten.

Die zwischen jene Lieder cingeschobenen Vorstellun-gen, Schwänke und Spöttercyen fanden Beyfall, daherdachten Andere der Sache weiter nach, und wähltensolche Handlungen dazu, die nach und nach zu den

regel-