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Schauspiel.
sogenannte Charakterstücke, aber bey der neuern Komödiewar dieHandlung der Charaktcristikdcr Menschen unterge-ordnet. Mit der neuern Komödie scheinen die sogenann-ten Jntriguenstücke ihren Anfang genommen zu haben.Für den Urheber der neuen Komödie halt man beson-ders den Menander, und Andere fügen noch denPhilemon hinzu. So viel ist gewiß, daß M e n a n -der in der neuen Komödie unter den Griechen dengrößten Ruhm erlangte und die Fragmente, die wirvon ihm haben, sind hinreichend, den Verlust seinerWerke zu bedauern. Platonius sagt, daß Me-nander, um dem Argwohn zu entgehen, als ob erirgend Jemanden persönlich darstellte, die Masken inwahre Caricatur verwandelt habe. Doch war auch inder neuen Komödie nicht Alles erdichtet, sondern man-ches Persönliche lief noch mit unter, wie denn der vor-hin genannte Philemon ein schon vom Aristop ho-ne s geschriebenes Stück nach ihr einzurichten wußte.
Einige vermuthen, daß die Griechen alle Gattungender neueren Komödie hatten, von dem heroischen Lust-spiele an, bis auf das Posscnspiel herab. Sie hattenganze dramatische Parodien, dergleichen Epicharmusund Kratinus schon vor dem Hegemon geschrie-ben zu haben scheinen. Sie hatten auch wahrschein-lich mehrere Arten der Parodie, unter denen die Hila-rographic und Phlyakvgraphie mit begriffen sind. S u i-das nennt den Rhinton als Erfinder der Hilarogra-phie. Auch hatten die Griechen Gattungen von Ko-mödien, deren Beschaffenheit uns nicht mehr bekanntist; das beweisen die dem Alcaus zugeschriebene Kv-mötragödie und die biologischen Komödien des Phi-listion.
Der griechische Komödienschrciber Sac as oderSa-cadas war der Erste, der ;ede Strophe und jedesChor nach einer besondern Melodie singen ließ.
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