Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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198
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Schauspiel.

ein völlig geschriebenes Stück, die Donna cli OsiVo,und dann noch auf 6c> dieser Art heraus, wovon die er-sten vier im Jahr 175 l gedruckt erschienen. Er war derErste, der die National-Sitten darin auf die Bühnebrachte. Zugleich mit Goldoni arbeitete für dasTbeater zu Venedig Piet. Cbiari, der auf die stehen-den Charaktere oder Masken Rücksicht nahm, die Gol-doni gern ganz von: Theater verdrängen wollte. DieStreitigkeiten zwischen beyden brachten die wirklich ori-ginalen komischen Arbeiten des Carlo Gozzi hervor,der einen hohen Grad von Ersindungsgcist und viel Dar-stellungSgabc zeigte. Mit dieser Gattung der Komödiewaren fast immer dieIutcrmczzo's verbunden, aus denensich endlich die eigentliche komische Oper bildete. Schonin die frühesten Stücke der geschriebenen italienischen Ko-mödie wurden, zwischen den Acten, Lieder oder Madri-gale, unter der'Aufschrift 6000 , eingeschaltet, und dieseverwandelten sich endlich in Gespräche, die eine eigneHandlung darstellten und zurOvcr Veranlassung gaben.

In den Thcaterverzierungcn oder Dekorationen zeigtesich unter den Italienern Servandoni als ein großerMeister.

Die spanische Komödie und das ganze spanische DramaleitetQuad ri 0 von denAtcllanen der Römer ab , welcheMeynung aber keinen Beyfall verdient. Die Spanierhatten zwey Arten der christlichen Komödie. Die ersteArt sind die 176g durch ein königliches Gesetz verbotenen^citos I'ncoomLntales, die eigentlich zu den Moralitätengehören, weil sie größtentheils nur allegorische Personenhatten, aber auch von Einigen zu den Mysterien gerech-net werden, weil sie Beziehung auf die Geheimnisse derReligion, besonders auf die Geheimnisse des Sakramentshatten. Cervantes gedenkt unter den Spaniern der^utos zuerst in der Fortsetzung des D. (fuixotte, dieeüiZ erschien. Für die Vorläufer der r^utos hält man

die