Schauspiel.
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Mummcreyen des Fronleichnamsfests, die Gesänge undAufzüge der Pilgrimme, die Gespräche des Juan dela Enzina, worin die Passion, die Wallfahrt nachJerusalem u. s. w. abgehandelt werden. Es ist auchwahrscheinlich, daß man schon vor löig ^.utos in gehö-riger Form hatte. Der berühmteste Dichter in dieserGattung war O. ?oclro Oaleleron clo laLaraa (ff rüg/).Die ^utos hatten auch ihre Prologen.
Die zweyre Gattung der christlichen Komödie in Spa-nien waren die Eomeclias clo 8antos, die das Leben oderdie Thaten der Heiligen enthielten und in Auszüge oderlornackos abgetheilt waren. Das älteste Stück dieser Artscheint die Maria des um 1566 lebenden Juan Ti-moneda zu seyn.
Die eigentliche Komödie der Spanier scheint sich wiebey allen Völkern aus Schauspielen, die noch nicht Ko-mödien, nicht einmal Drama genannt werden können,entwickelt zu haben. Im Jahr 1Z28 wurden am Krö-nungsseste Alfonso IV. von Arragonicn allerhand Ge-sänge und Gespräche aufgeführt. Johann I-, Mar-tin und Ferdinand von Arragonicn ertheiltenden Mitgliedern der Oaz'u tliencm, der dama-ligen Dichter-Innung, das Vorrecht, daß nur ihreoder von ihr gut gehcißeneOitackos, 'Holms undDialogosöffentlich abgesungen oder von ihr vorgestellt werd.cn soll-ten. Auch bey den Turnieren dieser Zeit wurden Farcenvorgestellt. Aber im Anfange des igtenJahrhundertswurde zu Saragossa ein Schauspiel von Enrique dc Vil-lena (ff 14J4) aufgeführt, worin die Tugenden per-svnisicirt waren, und Juan Del Enzina gab iZr6Schriften heraus, worin dramatische Stücke vorkom-men, in denen die handelnden Personen Schäfer sind.Diese Stücke waren noch in der Mitte des löten Jahr-hunderts in Spanien die herrschenden. Timonedaoder Alonso de la Vega gaben denselben durch ein-gewebte