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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schauspiel.

die französische Komödie zuschreibt. Lope Fe,lir deVega Carpio (geb. 1562, -s i6gZ) brachte einenhochtrabenden erkünstelten Styl in das spanische Drama,und wenn er auch nicht der erste Urheber der Unregel-mäßigkeiten desselben war; so hat er sie doch weiter ge-trieben als seine Vorfahren. August in Moreto yCabano, der um 1685 schrieb, gab besonders denRollen des Gracioso oder des Harlekins der Spa-nier einen großen Reichthum an glücklichem Witz.Franc, de Roxos der altere, der um 1680 lebte,schrieb ein regelmäßiges Stück, ei ojo, welches

der Franzos Scarron zwar schlecht übersetzte, aberdoch behaupten die Geschichtschreiber der französi-schen Bühne, daß Scarron mit diesem Stücke zuerstden komischen Dialog auf das Theater gebracht habe.Antonio de Solis (ch 1636) war einer der er-sten und regelmäßigsten Komiker der Spanier.

Gasp. Melch. Iovellanos schrieb das erste rüh-rende spanische Originallustspiel: OI Oelinguente Icon-,rackc», welches 177z gedruckt wurde.

Die Spanier theilen ihre Komödie, außer den 6onre-lüas Ui 8nnw» und OoinsUms Uurlolcas, in drey Arten,nämlich in Lanraclias cli k"i°»ron, wo Personen auftre-ten, die gern daS Ansehen vornehmer und reicher Men-schen haben möchten; ferner in Ooirwlü.is cla Oapn vLlsiacln, die ihren Namen von eincrTracht haben, und inwelcher nur Leute von Stande, Edle und Ritter auftre-ten; endlich in Onmaäia-lieroicns, welche,die eigent-liche Tragikomödien sind, und auch palucieLas

genannt werden, die sich auf wahre, wenigstens ge-glaubte wirkliche Begebenheiten und auf Sachen aus derMythologie gründen. Die Personen darin sind Fürstenund große Herren. In allen drey Arten kommen ste-hende lustige Bedientenrollen vor. Die erste ist der Ora-

ciolo;